Kopfpauschale: Ihr Nein ist gefragt

Die Kopfpauschale wird, wenn ich es richtig verstehe, gewisse Weichen stellen für ein Gesundheitssystem mit der Ausrichtung in die private Versicherung. Also das Solidarprinzip von heute wird einmal von gestern sein.

Ein Problem, denn wenn die Krankenversicherung nicht mehr von allen getragen werden kann, wird sie für die einen unbezahlbar. Für die anderen gibt es dann nur noch eine Minimalversorgung und die Dritten mit gutem Verdienst können sich dann die wichtigen "Features" dazu kaufen.

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Krankenkassen & Sparen: Wie denn?

Die Krankenkassen wollen und müssen sparen, so heißt es, und die PatientInnen, wie unser Intensivkind, spüren es deutlich. Es wird keine Hospizpflege gezahlt für die Kinderhospizaufenthalte, es wird ein neuer Windelprovider "vorgeschrieben" und der Home-Care-Service für unsere Nahrungspumpe war der Krankenkasse auch nicht mehr passend. Frei nach: Es geht auch billiger.

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Häusliche Kinderkrankenpflege im Fernsehen

Der WDR hatte in seiner Sendung Lokalzeit am 24.8. die häusliche Kinderkrankenpflege thematisiert. Ein gelungener kleiner TV-Beitrag mit einem anschließenden Interview des Pflegedienstleiters von "Die Mobile".

http://bit.ly/k8UuN

Auf den 24.8. gehen, Film starten und Ambulanter Pflegedienst für Kinder anklicken oder auf die Minute 11 und 38 Sekunden "spulen".

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Frühförderung und die Physiotherapie

Frei assoziiert steht das Intensivkind für ein unendliches Arsenal an Baustellen, ob gesundheitlich oder eben, um die Versorgung für das Kind aufrecht zu erhalten. Man hat einfach gar nicht mehr das Gefühl, hier irgendwo noch einmal einen Überblick über die Lage zu finden, denn kaum hat man eine Baustelle inspiziert, dann eröffnet sich die Nächste. Die Neue heißt: Physiotherapie in ihrer integrativen Tagesstätte. Denn, ob es diese weiter gibt, steht auf wackeligen Beinen.

Der Grund ist auf der Webseite unserer Selbsthilfegruppe nach zu lesen.

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Schwer Krank und die richtig(,) gefälschte Arznei

Es ist ein Schlag ins Gesicht der chronisch erkrankten Patienten und ihr Vertrauen in "ihre" Apotheke. Heute klang es durch die Medien, dass illegal vertriebene Medikamente jetzt auch in den "regulären" Apotheken aufgetaucht sind, so eine Nachricht. Und da gibt es ist nicht nur eine Sparte von Arzneimitteln, wie den Potenzmitteln, wo man vorsichtig sein sollte. Die Palette der gefälschten Medikamente zieht sich wohl von den Schmerzmitteln über Antibiotika bis hin zu Präparaten zur Krebsbehandlung. Ein Zitat:

"Die Masche: Apotheker kaufen illegal zu günstigen Preisen Wirkstoffe auf dem grauen Markt, die in Deutschland nicht zugelassen sind. Mit diesen Wirkstoffen mischen sie dann individuell auf zum Beispiel Krebs-Patienten abgestimmte Lösungen an." Gefälschte Medikamente in norddeutschen Apotheken auf NDR Fernsehen: Markt 8.8.2010
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Pflegende und das Krank

Man spürt es in der eigenen Versorgung: Der Ausfall von den Schwestern gehört zum Tagesgeschäft und er ist nicht wenig oder anders gesagt, es vergeht kein Monat, ohne irgendeine Bewegung im Dienstplan wegen krank mit und ohne Ausfall

Die Nachricht „Pflegende häufiger krank als Durchschnittsarbeitnehmer“ geht schlägt bei mir gleich in die Richtung Pflegenotstand, ob nun regional oder von den Pflegeeinrichtungen selbst erzeugt. Eine Spiel in einen Kreislauf ohne Ausweg, das überlastetes Personal wird krank. Der Krankenstand erhöht die weitere Arbeitsbelastung der gesunden Pflegenden, was bei denen im Krank auch enden kann, wohl bestenfalls, wenn die anderen wieder gesund sind.

Aber wer misst eigentlich das Krank der pflegenden Angehörigen. Denn die haben in der Regel nicht die Chance zum Arzt zu rennen und sich mal krank schreiben zu lassen. Oder?

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Riechen mit dem Tracheostoma

Seit über 5 Jahren beschäftigt uns die Frage, ob unsere Madame mit dem Tracheostomai riechen kann. Warum sollte sie nicht? Nun mit dem Tracheostoma, was direkt unterm Kehlkopf liegt, geht die gesamte Ein- und Ausatemluft durch die Trachealkanüle und kommt somit nicht durch die Nase oder dem Mund entlang. Zumindest wenn wir kein Sprechventil einsetzen. Mit einem solchen Ventil geht die Ausatmung dann nicht mehr über die Kanüle, sondern durch den Kehlkopf und somit durch Mund und Nase.

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Der fehlende Monitor

Das IntensivZimmer zu Hause ist nicht komplett. Dies musste ich heute erfahren. Was fehlt? Ein Monitor fürs rektale Temperaturmessen, sprich, ein Gerät, was rund um die Uhr die rektale Temperatur misst und dokumentiert.

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Behindertenbeauftragte mit Barrieren

Der Brief ans Sozialministerium Thüringens ging heute raus mit dem Thema, das Aus für die Physiotherapie im integrativen Kindergarten. Ein Thema, was eben auch den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen angeht. Zumindest glaube ich es. Aber ihm das einfach per Fax zu kommen zu lassen. Siehe da, es kostet, der Bürger mit Behinderung wird zur Kasse gebeten, wenn er seine verletzten Rechte dem Beauftragten mitteilen möchte. Eine Barriere, denn es gibt zwar ein Kontaktformular mit der Begrenzung auf 3000 Zeichen und eben keine einfache E-Mail Adresse mehr.

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Thüringen: Frühförderung und Physiotherapie

Es ist wieder zum Thema geworden: die Physiotherapie in der integrativen Kindertagesstätte. So musste ich heute erfahren, dass die Krankenkassen den alten Rahmenvertrag für die Frühförderung jetzt einseitig zum 30.9. aufgehoben hätten.

Ist dies so, so ist es ein Problem, da es immer noch keine Lösung in Jena in der Kitai von unserer Lady gibt, wie es dann mit der Physiotherapie weiter gehen kann. Ein Problem? Nicht ganz, denn auch wenn die Krankenkassen den Rahmenvertrag aufheben, ist es noch nicht heraus, ob sie die Physiotherapie weiter finanzieren würden. Und, so verstehe ich es, gegen die "Aufkündigung" kann man wohl erst vorgehen, weil es einseitig nicht ginge, wenn die Krankenkassen auch wirklich nicht mehr die Leistung in der integrative Kita bezahlen.

Die Hoffnung, unsere Lady bekommt trotzdem weiterhin die Therapie, ist nicht groß und somit muss man wohl erst einmal eine Nachfrage ans Sozialministerium vom Land starten, was denn hier nun dran sei.

Und nebenbei: Das Wort Inklusion wird immer häufiger zum Schlagwort, wenn man so durch Netz stöbert. Ohne Heilmitteln in den Einrichtungen wie Physiotherapie wird es nichts mit Integration und somit erst recht nichts mit Inklusion. Denn gerade diese Therapien sichern mit die Förderung und Rehabilitation ab. Eine Therapie am Nachmittag ist für viele Kinder mit Behinderung nicht möglich.

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