Tracheostoma: Empfehlung für die Versorgung

Für die rich­tige Pflege sor­gen, dass ist beim Inten­siv­kind der erste Grund­satz. Die rich­tige Pflege, dahin­ter ver­birgt sich all das Fach­wis­sen und Kön­nen für das “Hand­werk” Pflege. Der BVMed hat eine Emp­feh­lung ver­öf­fent­licht für die Ver­sor­gung von tra­cheo­to­mier­ten Pati­en­ten. Ein Bro­schüre, die nicht nur für Fach­pfle­ge­kräfte in der Beat­mungs– und Tra­cheo­st­o­ma­pflege wich­tig sein kann, son­dern auch für Eltern / Ange­hö­ri­gen von Intensivkindern.

Lesen fort­set­zen

Veröffentlicht in BackStage | Getaggt , , , , , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Integration, Inklusion im Verstehen

Der Begriff Inte­gra­tion war für mich ein­fach ein­deu­tig — ich wusste vom ers­ten Tag an, was gemeint war. Wir bin­den das Inten­siv­kind in den All­tag und Struk­tur ein, wel­che für 90% der Bevöl­ke­rung geschaf­fen wor­den ist. Kurz gesagt: Nicht jede Treppe braucht einen Fahr­stuhl und Woh­nun­gen brau­chen keine brei­ten Türen. Das Inten­siv­kind wird in diese Welt ein­ge­fügt, bekommt sei­nen Platz und wird in dem All­tag der 90% ein­ge­bun­den. Was nicht klappt, klappt nicht oder anders: Die Welt der 90% braucht sich nicht auf die andere Art, die andere Wahr­neh­mung, die andere Bewe­gung und das andere geis­tige Ver­ste­hen ein­stel­len, sich zurück stel­len. Oder doch?

Lesen fort­set­zen

Veröffentlicht in Intensivkind | Getaggt , , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Inklusion zur Schulpflicht — Ferien, dann zahle selbst? II.

Wir sind in Thü­rin­gen, in Jena mit­ten in den Oster­fe­rien und die erste Auf­re­gung um die Finan­zie­rung der Feri­en­be­treu­ung von den behin­der­ten Schul­kin­dern hat sich bei uns beru­higt. Zuvor war unklar, ob die Betreu­ung die­ser Kin­der von der Kom­mune und/oder den Eltern finan­ziert wer­den muss. Doch wer­den für die Oster­fe­rien als Über­gangs­weg die Kos­ten von der Kom­mune über­nom­men, so die OTZ Jena vom 22.03.13, und als nächs­ter Schritt soll ab dem Som­mer eine „rich­tige“ Betreu­ungs­lö­sung gefun­den wer­den. Wenn ich den Bür­ger­meis­ter rich­tig ver­stand, soll für die Fami­lien eine gute Lösung erar­bei­tet wer­den, die aber über die Ent­schei­dungs­gre­mien der Stadt­po­li­tik abge­schlos­sen wer­den muss und dem Sozi­al­ge­setz­buch gerecht wird.

Lesen fort­set­zen

Veröffentlicht in Intensivkind | Getaggt , , , , , , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Inklusion zur Schulpflicht — Ferien, dann zahle selbst?

Die Inte­gra­tion in Jena klappt sehr gut, so am Bei­spiel vom Inten­siv­kind, wenn wir lesen oder hören von Eltern aus ande­ren Gegen­den der Repu­blik*. Jena könnte “Vor­zei­ger” sein, doch was ist mit der Feri­en­be­treu­ung der inte­gra­ti­ven Schul­kin­der? Keine guten Nach­rich­ten, wie ich von ande­ren Eltern hörte.

Lesen fort­set­zen

Veröffentlicht in Intensivkind | Getaggt , , , , , , , , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Krankenkasse vs. Häusliche Kinderkrankenpflege: Wenn es um die Stunden geht

Wie­der­holt erlebe oder höre ich von dem “Kampf” vie­ler Fami­lien mit ihrer Kran­ken­kasse um die Geneh­mi­gung der ärzt­lich ver­ord­ne­ten Pfle­ge­stun­den oder den gewünsch­ten Kin­der­kran­ken­pfle­ge­dienst. Wenn die Kran­ken­kasse wirk­lich Kos­ten spa­ren will, so meine Ver­mu­tung, wäre ein “gemein­sa­mer” Weg sinnvoll.

Die Häus­li­che Kin­der­kran­ken­pflege wie auch die außer­kli­ni­sche häus­li­che Intensiv-Krankenpflege wird gerne als kos­ten­in­ten­siv bewer­tet. Dies mag sein, wenn man es als ein­zel­nen Pos­ten in der Kran­ken­kasse betrach­tet. Diese Leis­tung wird pro Pfle­ge­stunde abge­rech­net und dazu könnte noch die Anfahrt berech­net wer­den. Oder anders, es bedarf meh­rere ein­zelne gesunde Ver­si­cherte im Monat, um die Pflege eines Inten­siv­pa­ti­en­ten im glei­chen Zeit­raum zu finan­zie­ren. Kran­ken­ver­si­che­run­gen sind Wirt­schafts­un­ter­neh­men, die Ein­nah­men soll­ten höher sein als die Aus­ga­ben oder wie­der anders, das Pro­dukt “Kran­ken­ver­si­che­rung” sollte mit einem guten Gewinn ver­kauft wer­den. Schließ­lich möchte die Ver­si­che­rung von ihren Pro­duk­ten “leben kön­nen”. Lesen fort­set­zen

Veröffentlicht in BackStage | Getaggt , , , , , , , , , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflegeberater, Entscheider der Krankenkasse?

Ein Pfle­ge­be­ra­ter der Kran­ken­kasse, der vor Ort die Fami­lie mit schwerst­kran­ken Kind betreut, kann hel­fen, dass die Betreu­ung der Kran­ken­kas­sen ein­fa­cher, zügi­ger und ziel­ge­nauer ver­läuft. Ein Arti­kel in der Ärz­te­Zei­tung stellte dies Pro­jekt vor.

Lesen fort­set­zen

Veröffentlicht in Intensivkind | Getaggt , , , , , , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Krankenkasse & Amt: Bestehe auf die schriftliche Genehmigung

Die ers­ten Tipps die wir in der Selbst­hilfe beka­men zum Umgang mit der Kran­ken­kasse: Lasse dir alle Geneh­mi­gun­gen und Ableh­nun­gen schrift­lich geben; eine münd­li­che Geneh­mi­gung zählt nichts. Ein Tipp, der sich schnell zu einer wah­ren Erfah­rung mau­serte — ein Hilfs­mit­tel war geneh­migt und dann doch nicht. Das Sani­täts­haus bestand auf die schrift­li­che Geneh­mi­gung, wodurch es klar wurde. Wenn das Hilfs­mit­tel auf­grund einer münd­li­chen Zusage aus­ge­lie­fert wor­den wäre, käme die Frage, wer über­nimmt die Kos­ten, wenn diese Zusage schrift­lich nicht kommt. Das Sani­täts­haus oder der Patient?

Im Dezem­ber 2012 wurde nun ein Urteil gespro­chen, dass die Kran­ken­kasse haf­tet, wenn ein Mit­ar­bei­ter fal­sche Anga­ben zum Leis­tungs­um­fang macht (12. Zivil­se­nat des Ober­lan­des­ge­richts (OLG) Karls­ruhe vom 18.12.2012).

Es wäre inter­es­sant, wie weit dies Urteil auch auf münd­li­che Aus­sa­gen oder Zusa­gen von Sach­be­ar­bei­te­rin­nen bei Anträ­gen gelte. Zum ande­ren, wenn das Gespräch nur zwi­schen dem “Kun­den” und einer/einem Mitarbeiter/in der Kran­ken­kasse ver­lau­fen war, steht dann Aus­sage gegen Aus­sage. Letzt­end­lich bleibt wie­der nur dar­auf zu bauen: Wir brau­chen eine schrift­li­che Genehmigung.

Veröffentlicht in Intensivkind | Getaggt , , , | 1 Kommentar

Beatmungs-WG, Integration und raus aus der Wohnung

Was wird, wenn das Inten­siv­kind in das Alter kommt, wo es heißt, jetzt ziehe ich aus, mal unab­hän­gig von ihrer Pro­gnose gedacht. Soll es eine Art Beatmungs-WG sein, ein Pfle­ge­heim? Beim Wort „Heim“ steigt so eine Art Abwehr­span­nung in mir auf. Also doch eine Beatmung-WG. Ich weiß nicht, viel­leicht muss es sich … etwas Gemisch­tes, also eine Wohn­form mit WG-Charakter und einen Mix aus Schwerst­zu­pfle­gen­den und Men­schen mit erhöh­tem Betreu­ungs­be­darf. Lesen fort­set­zen

Veröffentlicht in BackStage | Getaggt , , , , , | 1 Kommentar

Pflegevollversicherung

Der Weg zu einer Voll­ver­si­che­rung der Pflege und keine “Teil­kasko” ist zu begrü­ßen. Sicher­lich, diese Leis­tung wird es nicht zum Null­ta­rif geben. Es muss bei der Idee klar sein, die Pflege eines Ange­hö­ri­gen wird zu einem Armuts­ri­siko für die Pfle­gen­den. Eine Voll­ver­si­che­rung bei rich­ti­ger Aus­ge­stal­tung die­ser wird zu einer sozia­len Absi­che­rung der Fami­lie. Denn wer pflegt, muss in vie­len Fäl­len sei­nen Job ver­las­sen und bei feh­len­den Ein­kom­men und Ver­mö­gen bleibt nur das ALG 2 oder Hartz  IV. Gut, gut, es gäbe das Pfle­ge­geld. Ein klei­ner Betrag gegen­über einen Fach­ar­bei­ter­lohn. Wenn dann noch bei einer Schwerst­pflege Pfle­ge­dienst ein­ge­kauft wer­den muss, dann bleibt vom Pfle­ge­geld nicht viel übrig. Die Idee, ich pflege meine Mut­ter oder Toch­ter zu Hause, wird zu einem finan­zi­el­len Alp­traum. Der Aus­weg Pfle­ge­heim oder aber wir als Fami­lie sind schon unter die magi­sche Grenze vom Schon­ver­mö­gen gesprun­gen, dass end­lich das Sozi­al­amt die Pflege gut mit­fi­nan­ziert. Lesen fort­set­zen

Veröffentlicht in BackStage | Getaggt , , , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar

Kein Geld für die Kinderkliniken

In der Sen­dung “Report Mainz” vom 13.11.12 auf der ARD lief ein Bei­trag über die man­gelnde Finan­zie­rung der Kin­der­kli­ni­ken und den dadurch beding­ten Ver­sor­gungs­man­gel der Bevöl­ke­rung. Eine trau­rige Ent­wick­lung, wenn Kli­ni­ken ihre Sta­tio­nen schlie­ßen, schwer kranke Kin­der keine wohn­ort­nahe Auf­nahme fin­den und akute Vor­stel­lun­gen nicht begut­ach­tet werden.

Lesen fort­set­zen

Veröffentlicht in BackStage | Getaggt , , , | Hinterlassen Sie einen Kommentar