Der Pflegenotstand und die böse Schwester

Bleiben wir beim Thema böse Schwester und fügen den aktuellen Pflegenotstand hinzu. Die böse Schwester pflegt nicht mein Kind, wünschen wir uns zumindest. Aber kann man denn überhaupt wählen, wenn Kinderkrankenschwester so rar sind wie Bäume im Sandstrand? Keine Chance, möchte man arbeiten gehen und das Kind braucht eine Kindergartenbegleitung. Da ist man schon froh, wenn man überhaupt eine findet, die sich Krankenschwester benennen kann. Vielleicht zieht der eine oder andere sogar eine Altenpflegerin vor, die grad so das tracheale Absaugen beherrscht, aber lieb das Kind betreut. Der Pflegenotstand und die böse Schwester, darf man eigentlich darüber reden, wenn man es sich gar nicht mehr aussuchen kann? Vielleicht ist aber auch der Titel "böse Schwester" falsch, sondern benennnen sie einfach nur unfähige Pflegepersonen. Trifft es wahrscheinlich eher, aber ob das hilft?

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Kommentare

Unfähiges Pflegepersonal -eine andere Sicht

Aus meiner Sicht haben wir genügend Pflegepersonal ! Aber entweder werden unfähige Pflegekräfte aus Mangel an Zivilcourage von Kollegen gedeckt und werden weiterbeschäftigt oder frisch examinierten Pflegekräften wird keine ordentliche Einarbeitungszeit nach der Ausbildung gewährleistet! Das heißt, dass solche Menschen Intensivpflege betreiben o h n e  Berufserfahrung und ohne Intensivausbildung (welche ja u.a. die Beatmungspflege beinhaltet)

Erschwerend kommt hinzu,dass die Betreung eines Intensivkindes im häuslichen Bereich auch für Pflegefachpersonal emotional sehr belastend ist , zumal ich gerade bei Langzeitbetreuung einen Bezug zum Kind und Familie aufbaue!  Eltern sollten aber auf jeden Fall nicht die oder den Erstbesten nehmen und auch kritisch sein bei der Auswahl( im Sinne eines Fürsprechers  für` s Kind)!

Genügend Pflegepersonal - je

Genügend Pflegepersonal - je nach dem, wo man wohnt. Auf dem Land und in so einigen Großstädten kann es wirklich ein Problem sein.

Das frisch examinierte Kinderkrankenschwester beim Intensivkind den Start finden - da sind einige schon froh, wenn es nicht gerade eine Altenpflegekraft ist, die die Versorgung übernimmt.