Behindertenbeauftragte mit Barrieren

Der Brief ans Sozi­al­mi­nis­te­rium Thü­rin­gens ging heute raus mit dem Thema, das Aus für die Phy­sio­the­ra­pie im inte­gra­ti­ven Kin­der­gar­ten. Ein Thema, was eben auch den Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für die Belange behin­der­ter Men­schen angeht. Zumin­dest glaube ich es. Aber ihm das ein­fach per Fax zu kom­men zu las­sen. Siehe da, es kos­tet, der Bür­ger mit Behin­de­rung wird zur Kasse gebe­ten, wenn er seine ver­letz­ten Rechte dem Beauf­trag­ten mit­tei­len möchte. Eine Bar­riere, denn es gibt zwar ein Kon­takt­for­mu­lar mit der Begren­zung auf 3000 Zei­chen und eben keine ein­fa­che E-Mail Adresse mehr.

Eine Bar­riere? Irgend­wie schon, denn 14 Cent die Minute sind nicht wenig, wenn man bedenkt, es gibt heute die net­ten Flat­rates und man ruft, eigent­lich, bei einer Behörde an. Eigent­lich? Nun es ist ein “Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zen­trum” zwi­schen geschal­tet, was wohl aus­siebt, wel­che Belange wohl so gewich­tig sind, dass diese beim Behin­der­ten­be­auf­trag­ten auf dem Tisch lan­den. Nett, ein Ser­vice der 14 Cent kos­tet die Minute oder habe ich da etwas falsch verstanden?

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