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Bleiben wir beim Thema böse Schwester und fügen den aktuellen Pflegenotstand hinzu. Die böse Schwester pflegt nicht mein Kind, wünschen wir uns zumindest. Aber kann man denn überhaupt wählen, wenn Kinderkrankenschwester so rar sind wie Bäume im Sandstrand? Keine Chance, möchte man arbeiten gehen und das Kind braucht eine Kindergartenbegleitung. Da ist man schon froh, wenn man überhaupt eine findet, die sich Krankenschwester benennen kann. Vielleicht zieht der eine oder andere sogar eine Altenpflegerin vor, die grad so das tracheale Absaugen beherrscht, aber lieb das Kind betreut. Der Pflegenotstand und die böse Schwester, darf man eigentlich darüber reden, wenn man es sich gar nicht mehr aussuchen kann? Vielleicht ist aber auch der Titel "böse Schwester" falsch, sondern benennnen sie einfach nur unfähige Pflegepersonen. Trifft es wahrscheinlich eher, aber ob das hilft?
Die böse Schwester - die gute Schwester, so würden oder könnten Eltern die Pflegenden vom Intensivkinde einteilen, liest man in einem Fachartikel der neuen Zeitschrift "beatmet leben". Ob diese Einteilung stimmt? Ich selbst kann dies nicht bezeugen bei anderen. Zumindest bei uns gibt es diese Einteilung nicht. Obwohl, die gute Schwester gibt es schon, doch ist eine Schwester böse, dann wird ihr die Tür erst gar nicht geöffnet.
Da müssen Sie hin - sollten sie, wenn sie aus Jena und Umgebung kommen und das Thema Integration und Inklusion von Interesse ist. Es geht eben darum, Chancengleichheit und individuelle Förderung von Kindern mit Behinderung gegenüber den anderen Kindern.
"Inklusive Pädagogik als
Bildungsmodell der Zukunft - Das Ende der Integration?"
2. Fachtag des Quer-Wege e.V.
Wann: Donnerstag, 18. März 2010
Zeit & Ort: 18.00 bis 21.30 Uhr, Bilinguale Integrative Kitai BILLY, Ammerbacher Str. 23, 07745 Jena
Referentin: Prof. Dr. Jutta Schöler, Erziehungswissenschaftlerin, Pädagogin sowie Mitbegründerin des Jakob-Muth-Preises für Inklusive Schulen.
Mehr Infos unter http://quer-wege.de/5968-5968-0-5995-0.htm
Man könnte es auch anders betiteln: Für Pflegebedürftige ist im Krankenhaus kein Platz. Nicht aus räumlichen Gründen, sondern ganz schlicht: Es fehlt das Pflegepersonal für eine adäquate Betreuung für diese Patientengruppe und sie können in der Regel auch keine Pflegekräfte mit in die Klinik nehmen. Dies dürfen nur diese, welche selbst als Arbeitgeber eine Pflegekraft beschäftigen, ein kleiner Teil der pflegebedürftigen Menschen.
Die Gesundheitsuni in Jena - ein Programm für Patienten und pflegende Angehörige, wie aber auch den Profi aus dem Fach „Gesundheit“. Doch es ist einfach die Zeit, die mir fehlt, dass ich mich bei solchen Wissenskurse für die (Selbst-)Pflege fit machen kann oder eben einfach um den eigenen Horizont zu erweitern. Könnte ich meinen, doch ist es nicht die Zeit primär.
Sie kennen doch sicherlich auch die Aussage, dass die Magensonde eine lebensverlängernde Maßnahme sei. Dies ist vielleicht richtig bei Menschen, die nicht Schlucken oder über den Mund nur unzureichend Nahrung auf sich nehmen können. Sie würden sonst einfach verhungern. Ich würde es nicht als lebensverlängernde Maßnahme sehen, sondern als lebensnotwendige.
18-mal im Jahr, wanderte es durch die Medien, gingen die Menschen in Deutschland zum Arzt. Wohl kaum gehört worden ist dabei, dass die Zahlen geschätzt sind. Wie und woran man es genau schätzt, dies ist eine interessante Frage. 18-mal zum Arzt, das schafft schon mal das Intensivkind, obwohl es doch zu der Gruppe gehören müsste, die diese Statistik weit, weit nach oben puschen müsste. Denn eine solche Schätzung muss auch davon ausgehen, es gibt ein Teil der Bevölkerung, die gar nicht zum Arzt gehen, sei es, weil sie von der medizinischen Versorgung abgekapselt sind oder eben ihnen nichts fehlt. Somit braucht es also auch die, welche 36-mal zum Arzt gehen im Jahr, denn dann passt es wieder mit der 18.
Stabilität in der Hilfsmittelversorgung, ein Traum. Aber was bedeutet Stabilität für uns mit einem schwerstpflegebedürftigen Kind. Punkt eins, ein konstanter Ansprechpartner. Jedes Jahr, wenn die Dauerverordnung neu geschrieben wird und neue Kostenvoranschläge an die Krankenversicherung gehen, kommt sie hoch, diese Angst: Hoffentlich bleibt auch dieses Jahr unser gewählter HomeCare-Service der Vertragspartner der Kasse. Ist dieser ein Vertragspartner, so ist eben auch die Gewissheit hoch für uns, sie wählen keinen anderen.
Das Pflegenoten nicht die Qualität der Pflege einfach widerspiegeln können, ist eigentlich logisch, wenn man die Formulare betrachtet, welche die Note berechnen. Für Herrn Professor Dorschner sind sie sogar irreführend, so geht es aus einem Zeitungsbericht hervor. In dem Artikel heißt es:
"Aus den schon im Internet veröffentlichten Qualitätsberichten geht hervor, dass Heime trotz teils gravierend schlechter Einzelnoten bei wichtigen Kriterien wie Prophylaxe gegen Wundliegen, Maßnahmen gegen Inkontinenz und Medikamenten- oder Flüssigkeitsversorgung gute oder sehr gute Gesamtnoten für die Pflege erhielten." aus: Wissenschaftler: Pflegenoten sind irreführend. Freies Wort
10.01.2010.
199 kostet Daisy, nicht das Unwetter-Tief an sich sondern die Wetterpatenschaft, wie man auf der MDR-Webseite lesen darf. Eine Patenschaft steht für die freiwillige Übernahme einer Fürsorgepflicht. Wohl keine nette Patenschaft, denn ein schweres Schneegetöse bedeutet für uns als Frage, kommt denn die Kinderkrankenschwester vom Pflegedienst heile zum Nachtdienst und kommt sie wieder gut nach Hause. Für welchen Part trägt die Paten nun hier Sorge? Dafür das sich Daisy gut entwickelt und ausleben kann als Tief, also dem Unwetter?