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Category: BackOfficeInhalt abgleichen

Der Pflegenotstand und die böse Schwester

9. März 2010 von syrabo

Bleiben wir beim Thema böse Schwester und fügen den aktuellen Pflegenotstand hinzu. Die böse Schwester pflegt nicht mein Kind, wünschen wir uns zumindest. Aber kann man denn überhaupt wählen, wenn Kinderkrankenschwester so rar sind wie Bäume im Sandstrand? Keine Chance, möchte man arbeiten gehen und das Kind braucht eine Kindergartenbegleitung. Da ist man schon froh, wenn man überhaupt eine findet, die sich Krankenschwester benennen kann. Vielleicht zieht der eine oder andere sogar eine Altenpflegerin vor, die grad so das tracheale Absaugen beherrscht, aber lieb das Kind betreut. Der Pflegenotstand und die böse Schwester, darf man eigentlich darüber reden, wenn man es sich gar nicht mehr aussuchen kann? Vielleicht ist aber auch der Titel "böse Schwester" falsch, sondern benennnen sie einfach nur unfähige Pflegepersonen. Trifft es wahrscheinlich eher, aber ob das hilft?

Jena // Querwege: Inklusive Pädagogik als Bildungsmodell der Zukunft

3. März 2010 von syrabo

Da müssen Sie hin - sollten sie, wenn sie aus Jena und Umgebung kommen und das Thema Integration und Inklusion von Interesse ist. Es geht eben darum, Chancengleichheit und individuelle Förderung von Kindern mit Behinderung gegenüber den anderen Kindern.

"Inklusive Pädagogik als Bildungsmodell der Zukunft - Das Ende der Integration?"

2. Fachtag des Quer-Wege  e.V.

Wann: Donnerstag, 18. März 2010

Zeit & Ort: 18.00 bis 21.30 Uhr, Bilinguale Integrative Kitai BILLY, Ammerbacher Str. 23, 07745 Jena 

Referentin: Prof. Dr. Jutta Schöler, Erziehungswissenschaftlerin, Pädagogin sowie Mitbegründerin des Jakob-Muth-Preises für Inklusive Schulen.

Mehr Infos unter http://quer-wege.de/5968-5968-0-5995-0.htm

Die Magensonde und das Überleben

12. Februar 2010 von syrabo

Sie kennen doch sicherlich auch die Aussage, dass die Magensonde eine lebensverlängernde Maßnahme sei. Dies ist vielleicht richtig bei Menschen, die nicht Schlucken oder über den Mund nur unzureichend Nahrung auf sich nehmen können. Sie würden sonst einfach verhungern. Ich würde es nicht als lebensverlängernde Maßnahme sehen, sondern als lebensnotwendige.

Schweinegrippe und Impfung erst ab Zehn

10. November 2009 von syrabo

Nicht dass jemand denkt, man könne Kinder erst ab dem zehnten Lebensjahr impfen. Nein die Zehn bedeutet etwas anderes. Kurz gesagt: Gehen Sie nicht alleine impfen, sondern sprechen Sie sich ab, suchen Sie sich neun weitere Personen, ob Nachbarn, Freunde oder Arbeitskollegen. Denn niemand mag gerne eine Impfstoff-Ampulle anzustechen, wenn nur einer vor der Tür steht. Eine Ampulle reicht für zehn Leute, verfällt also der Rest bei einer Impfung, stellt sich wohl die Frage: Wer bezahlt die neun Dosen, welche nicht aufgebraucht wurden? Somit impft man wohl lieber nicht, wie ich von zwei Pflegefachkräften erfahren habe, wenn nur einer vor der Tür steht. Sie hatten keine Chance letzte Woche. Auch nicht beim Gesundheitsamt, denn dies impft nur einmal die Woche.

Ja, so bekämpft man die Ausbreitung der „Neuen Grippe“ sicherlich effektiv. Vielleicht sieht man ja auch keinen Sinn mehr darin, wenn einmal die Viren schon so stark verbreitet sind. Frei nach: Da müsst Ihr jetzt durch. Und da müsst Ihr jetzt durch gab es auch in einer Arztpraxis. Ein Nachbar hatte dieselben Symptome (sehr hohes Fieber, starker Husten, Müdigkeit) und niemand hat an die Neue Grippe, oder eben Schweinegrippe gedacht in Arztpraxis. Wäre vielleicht auch gar nicht gut gewesen ...

Notarzt vs. gestorbener Patient

6. November 2009 von syrabo

Man sollte schon selber feststellen können, ob nun der Ehegatte oder die Gattin akut gestorben sei und dann erst den passenden Arzt rufen. Nicht in Hektik und Not einfach die 112 wählen. Denn der Notarzt wäre nämlich fehl am Platz beim Toden und wurdes so auch einer Frau zum zusätzlichen Ärger: Ihr wurde der Rettungseinsatz in Rechnung gestellt, in dem man den Tod ihres Mannes nur noch feststellen konnte. Sie klagte dagegen beim Sozialgericht, doch erfolglos, so konnte man 3.11. 2009 in der Mitteldeutschen Zeitung lesen in „Ärger mit Rettungsdienst“.

Bei einem Kind mit einer lebenslimitierenden Erkrankung kann dies nicht passieren, wenn man sich dafür entschieden hat, alle Wiederbelebungsversuche abzulehnen. Denn dann heißt es: Rufe nicht den Notarzt, denn dieser muss unweigerlich reanimieren und dieses möchten wir nicht. Doch wann ist man an dem Punkt, seinem schwer kranken Kind nicht mehr die bestmöglich erreichbare Therapie zu zu gestehen? Eine Frage, der sich diesen Familien stellt und man wohl nicht einfach beantworten kann, so mein Eindruck. Es kommt auf die jeweilige Situation, der jeweiligen gesundheitlichen Krise an.

Kinderkrankenpflegedienst, Aus und gekündigt

18. Oktober 2009 von syrabo

Es ist schon ein wenig heftig, wenn ein Pflegedienst einen seiner Intensivpatienten die häusliche Krankenpflege aufkündigt. Und dies ist einer Familie mit ihrem Intensivkind nicht weit von uns gerade passiert. Mitte diesen Monats hat der Pflegedienst zum Monatsende die Vereinbarung der Versorgung aufgekündigt. Heftig? Nun hierbei handelt es sich um 24 Stundenversorgung am Tag. Das heißt, es werden hier über 700 Pflegestunden im Monat gebraucht für die Pflege, dies entspricht gut 5 Vollzeitkräften im Schichtbetrieb. Geht man davon aus, dass Krankheit, Schwangerschaft oder eben Urlaub dazu kommt, dann braucht es mehr, insbesondere auch um eventuellen Ausfall abzufangen. Doch bleiben wir beim Wort „heftig“. Eine solche Kündigung ist dem gleich zu setzen, als wenn jemand im Krankenhaus liegt und die Verwaltung von einem auf den anderen Tag sagt: „Wir machen morgen zu. Suchen Sie sich ein anderes Haus für die weitere Behandlung.“

Klimawandel und der Pflegedienst

15. Oktober 2009 von syrabo

Blog Action Day: Klimawandel und was hat dies mit dem Intensivkind zu schaffen? Viel, wenn man die mobile häusliche Pflege betrachtet, die eben auch dem Intensivkind zu Gute kommt. Schwestern und Pfleger, ob in der Altenpflege, bei den Intensivpatienten oder eben schwer kranken Kindern, sie sorgen für einen guten CO-2 Ausstoß durch die Mobilität. Denn viele sind mit dem Auto unterwegs, um von einem Patienten zum nächsten zu kommen. CO-2, nun dieses Gas in großen Mengen sorgt eben mit bei unserem jetzigen Klima für Probleme.

Die "elektronische" Gesundheit und ihre Tücke

5. Oktober 2009 von syrabo

Das Vertrauen in die elektronische Verwaltung im Gesundheitswesen ist bei dem einen oder anderen groß. Ein Beweis dafür ist sicherlich in dem Kommen der elektronischen Gesundheitskarte zu sehen, welche wohl auch „Gesundheitsdaten“ der Patienten oder Versicherungskunden speichern soll. Dabei verlangt es schon ein großes Vertrauen in die Technik, dass alles richtig klappt. Dies nicht nur an den Orten, wo die Server stehen, sondern auch an die Leute oder Firmen, welche die Daten verwalten werden. Denn elektronische Daten sind weitaus schneller kopierbarer und in der Masse zu verbreiten als das Papier, wo die Diagnosen verzeichnet sind. Gesundheitsdaten sind dabei unter anderem für jeden interessant, der den einzelnen Menschen als Wirtschaftsfaktor sieht und mit ihm kalkulieren muss, wie zum Beispiel der Arbeitgeber, das freundliche Kreditinstitut oder der Versicherung.

Pflegenotstand: Angekommen in der Kinderkrankenpflege

29. September 2009 von syrabo

Selbst die häusliche Kinderkrankenpflege oder erst recht diese bleibt nicht vom Begriff „Pflegenotstand“ verschont. Begriff ist eigentlich das falsche Wort. Der Pflegenotstand ist in der häuslichen Kinderkrankenpflege angekommen, also Realität. Ob hier in Jena, bei uns bekannten Familien aus Berlin oder im Süden, Baden-Württemberg und Bayern. Pflegenotstand heißt eben, es gibt nicht genügend Pflegefachpersonal, um die geforderten Stunden beim Kind an Pflege abzudecken. Insbesondere merklich wird dies, wie bei uns letztens, wenn die eine Schwester in den Urlaub reist und eine anderer erkrankt. Ausfall heißt es dann. Letztens traf dies uns. Wir durften dann eine Nacht neben der Maschine und unruhigen Schlaf verbringen. Ein Schlaf, der sich paarte mit der Angst, hoffentlich ist man im Notfall auch schnell wach und fit, um gut reagieren zu können.

Hauptschule & Pflegeberuf: Petition gegen Änderung der Zugangs-Vorrausetzungen

16. August 2009 von syrabo

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe hat eine öffentliche Petition gestartet und bittet um Mitzeichnung. Die Petition richtet sich gegen die Absenkung des Zugangs-Bildungsniveaus für die Kranken- und Altenpflegeausbildung. Die Bundespolitik hatte beschlossen, dass für die Ausbildung in diesen Berufen die Hauptschule ausreiche. Dabei gab und gibt es von den Berufsverbänden, Gesundheitsexperten wie auch vieler beruflich Pflegender Kritik. Bei Bibliomed  steht hierzu:

„Forscher des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung in Köln hatten bereits im Vorfeld des Bundestagsbeschlusses vor einem Bildungsabstieg gewarnt. Studien und Gutachten hätten gezeigt, dass es nicht insgesamt an Bewerbern mangele, sondern an ausreichend vorgebildeten Kandidaten. Was gut gemeint sei, könne sich später als schwerwiegender Fehler in der Pflegequalität erweisen, so die Kölner Forscher.“ aus: DBfK sammelt Unterschriften gegen Hauptschulabschluss-Zugang zur Pflegeausbildung. http://www.bibliomed.de/cps/rde/xchg/bibliomed/hs.xsl/90_16139.htm. 12.08.09

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