Kategoriearchive: Intensivkind

Essen im Bett — Sondenkost verteilt

Wir lern­ten doch als Kind: Man isst nicht im Bett. Die Gründe der Eltern dafür waren wohl eher dem Sau­ber­keits­wil­len geschul­det als dem gesund­heit­li­chen Nut­zen. Und sie hat­ten recht. Denn wen ein­mal Son­den­nah­rung ins Bett gelau­fen ist, weiß dies. Es muss sich nur die Steck­ver­bin­dung zwi­schen der Nah­rungs­sonde oder But­ton lösen vom Nah­rungs­pum­pen­sys­tem, dann fließt

Großeltern, Kinderhospiz und das Private

Sie­ben Jahre ist das Inten­siv­kind alt und wir haben uns nie getrennt, sehe ich ab von den Näch­ten auf den Inten­siv­sta­tio­nen, in der Reha­kli­nik und ein oder zwei Näch­ten zuhause mit Pfle­ge­dienst. Es war keine Tren­nung über eine län­gere Zeit, über meh­rere hun­dert Kilo­me­ter und jetzt ist das Inten­siv­Zim­mer still. Ohne Kind, keine Pfle­ge­fach­kraft und

Behindertes Kind: Anpassung — Traumkind beerdigt

Akzep­tanz, Annahme oder sich eben Anpas­sen an das „Schick­sal“ — Mein Kind ist behin­dert und ich habe kein Pro­blem damit. Es ist gibt kein Grund, warum es mir dadurch schlech­ter gehen sollte. Oder? Klar, ich kann nicht den Urlaub machen, wie ich ihn mit mei­ner Fami­lie gerne ver­le­ben würde und jeder­zeit muss ich damit rech­nen,

Kinderhospiz Tambach-Dietharz eröffnet am 1.11.11

Mor­gen eröff­net das Kin­der­hos­piz in Tambach-Dietharz. Eine lange Zeit des War­tens ist vor­bei. Lange Zeit? Für uns sind es gute 3 Jahre gewe­sen, seit dem wir von dem Bau wis­sen und es mit ver­fol­gen. Drei Jahre — eine lange Zeit mit einem lebens­be­grenzt erkrank­ten Kind, dass eine Pro­gnose trägt, die sagt: An jeden Tag könnte

Kinderhospiz, Mann und krankes Kind

Es fehle an Män­nern in der Kin­der­hos­piz­ar­beit. Eine Aus­sage, die ich mit mei­nen Erfah­run­gen bestä­ti­gen kann. Män­ner sind auch in ande­ren sozia­len Beru­fen rar wie im Kin­der­gar­ten, der Grund­schule oder in der Kran­ken­pflege. Somit spricht diese Aus­sage für mich eine gewohnte Tat­sa­che aus. Warum sollte es in der Kin­der­hos­piz­ar­beit anders sein? Mehr Män­ner in die­sem

Kinderhospizdienst Jena vs. Epilepsiehund

Ges­tern lud der Kin­der­hos­piz­dienst Jena zum Film “Beim Leben mei­ner Schwes­ter” ein. Nach dem Film stellte der Dienst kurz seine Arbeit vor, denn es wer­den neue ehren­amt­li­che Fami­li­en­be­glei­te­rIn­nen gesucht.

Intensivkind, Protagonist — Worauf es ankommt

Es ist sel­ten, aber es gibt sie, die Absätze, wel­che wider­spie­geln, was das Leben mit einem Inten­siv­kind aus­macht. Vor­ges­tern bin ich in dem Buch „Gewalt­freie Kom­mu­ni­ka­tion. Eine Spra­che des Lebens“ von Mar­shall B. Rosen­berg auf fol­gende Pas­sage gesto­ßen: In dem Stück “Tau­send Clowns” von Herb Gard­ner wei­gert sich der Prot­ago­nist, sei­nen zwölf Jahre alten Nef­fen

Intensivschaf — Intensivmedizin im Kinderzimmer

Für ein Geschwis­ter­kind eines Inten­siv­kin­des reicht das übli­che Arzt­spiel­zeug nicht aus. Es muss schon die Inten­siv­me­di­zin mit ver­tre­ten sein, also in unse­rem Fall die Tra­che­al­ka­nüle, Hal­te­bänd­chen und die Gän­se­gur­gel. Schließ­lich, wie soll es die nor­male Welt im häus­li­chen Inten­siv­Zim­mer nach spie­len, wenn die wich­ti­gen Hilfs­mit­tel feh­len. Ja, und die erste Lek­tion wurde in der Inten­siv­me­di­zin

Integration — Eltern zurück in das “Normal”

Es ist eine Illu­sion oder ein Traum, aber auch eine Wahr­heit oder warum Inte­gra­tion eines schwer mehr­fach­be­hin­der­ten Kin­des in die “nor­male” Schule ein Zurück in die Gesell­schaft ist. Was schon das Wort Son­der­päd­ago­gik oder Son­der­schule kenn­zeich­net, ist dies die über­deut­li­che Kenn­zeich­nung eines beson­de­ren Lebens­weg mit schlech­ten Beige­schmack. Denn was bei die­sem Wort sicher­lich noch schwer

Außerklinische Intensivpflege, Angehörige und das Psychiatrische

Sind Sie als Ange­hö­ri­ger eines außer­kli­ni­schen beat­me­ten Pati­en­ten auch psych­ia­trisch erkrankt? Nein!? Sie wol­len es nicht wahr­ha­ben, wie ich. Denn ich musste in einer Fach­ar­beit zur außer­kli­ni­schen Beat­mungs­pflege erfah­ren, dass dem so sei. In die­ser Arbeit wurde nicht ein­fach aus­ge­sagt, dass Zuge­hö­rige von lang­zeit­be­at­me­ten Pati­en­ten psych­ia­trisch erkran­ken kön­nen. Eine Aus­sage, die ich ohne Beleg akzep­tie­ren