Musik

Zwischentöne aus dem IntensivZimmer XXIII.

Lange wurde darüber geschwiegen über die letzten Songs im IntensivZimmer und ich muss ehrlich zu geben, es lief nichts Neues, nichts was die Pflege gut begleitet hätte, nichts, was der Lebenssituation die musikalische Färbung gegeben hätte, den Ausdruck zeigen würde, wie es einem ergeht damit. Nichts Neues und man trifft auf Annette Humpe, auf die Zeit „Ideal“, Neue Deutsche Welle, das Album „Der Ernst des Lebens“. Es ist die Vergangenheit, zu denen Tagen, wo ich das erste mal das Album hörte, es war vor den 9. November 1989 als DDR-Kind und es war ein anderer Ernst des Lebens als heute. Die Lieder „Eiszeit“, „Spannung“ und „Erschießen“ transportierten, assoziierten ein Gefühl im Leben zu stehen. Und auch heute, bei einem anderen „Ernst des Lebens“, zeigen sie wieder nahliegende Bilder, die eine Stimmung zeigen, wo man steht.

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Zwischentöne aus dem IntensivZimmer XXII.

Die dunkle Winterzeit neigt sich dem Ende, die Kälte bleibt und auch die Stunden am Pflegebett, wenn das Kind keine Ruhe findet, die Frage nach dem Sinn, ihrer Prognose, die den Sinn entleert und gibt, findet einen Gleichklang im Spiel von PSYCODED - WERMELSKIRCHEN - Am Anfang des Mixes die Erinnerung an das Märchen "Das kalte Herz" oder eben die "Schne

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Zwischentöne aus dem IntensivZimmer XXI.

Sie hat ihr eigenes "Spektrum" und doch erinnern einige Klänge, Beats, an Bands, die man unter Gothic ordnet, unter Psychedelic Rock, angefangen bei den Doors; und dann die Handarbeit in der Musik - sauber, fein abgestimmt - Portishead, ihr neues Album "Third" hat einen Platz in der häuslichen Musikkultur gefunden, den es fast täglich ausfüllt.

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Zwischentöne aus dem IntensivZimmer XX.

Depeche Mode, das war noch DDR-Zeit, da wo sich die Metaller und die Popper vor der Disko jagten, zwischendrin ein paar Punks und auch war mal ein Messer im Spiel. Das war die Zeit, wo man selbst seinen Haarschnitt nach Martin L. Gore frisierte, dabei lernte, das Bier besser war als Zuckerwasser zum Stylen und Schwarz den Standard-Anorak ablöste.

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Zwischentöne aus dem IntensivZimmer XIX

Es gibt Tage - da hat man keine Lust mehr auf das ewige Gerede im Radio bei den Pflegerunden. Ein Sagen, was sich in letzter Zeit scheinbar immer um das Gleiche dreht, jeden Tag - seit Wochen. Zumindest sagt dies einem das Gefühl. Dann wartet man auf die Nachricht dazwischen, die was neues bringt und doch, am Ende ist sie zu kurz, um den Geschmack aufs Radio zu verbessern.

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Zwischentöne aus dem IntensivZimmer XVIII.

In den tristen Oktobertagen, die den November wieder spiegeln, da sie den goldenen Herbst verscheuchen, als wäre er nur eine dumme Idee eines kleinen Erdenbürgers gewesen, mal - an diesen Tagen versucht man das Gold, das Warme im Herbst in seinen vier Wänden zu erwirken und hofft damit die richtige Einstellung zum grau im grau über der Stadt zu finden, die sich nicht verliert in Depression, in nie

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Zwischentöne aus dem IntensivZimmer XVII.

Heut ist Feiertag. Feiertag ist wie Sonntag und Sonntag ist wie jeder normale Wochentag. Denn an jedem dieser Tage heißt es früh raus, spätestens um sieben, wenn der Pflegedienst geht. Und dann ruft die tägliche Pflege beim Intensivkinde, die keinen Unteschied kennt zwischen den verschiedenen Wochentagen. Erst wenn man das Radio einschaltet erkennt man selbst den Untschied.

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Zwischentöne aus dem IntensivZimmer XVI.

Hört man einmal Radio, ich mein den Stream von Chaosradio, da ist dann nicht nur das Thema äußerst interessant, sondern ein mir bis dato unbekanntes Lied wirft sich direkt in die Ohrmuschel und hängt sich dort fest, so dass ich zurück spulen musste, um es noch mal zu hören.

Livingroom Rockers - LightaCru

Und das ist dann gar nicht so einfach zu f

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Zwischentöne aus dem IntensivZimmer XV.

Gerade, seit Tagen, gibt es nur ein Lied, "The Sorrowful Wife" von Nick Cave, was der CD-Player mag und was ich nicht nur liebe, sondern auch brauche.

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Zwischentöne aus dem IntensivZimmer XIV.

Es mag sich etwas düster anfühlen und doch trägt es eine Frische mit sich, wo man nicht still sitzen kann.

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