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Category: KrankenkasseInhalt abgleichen

Stabilität in der Hilfsmittelversorung

2. Februar 2010 von syrabo

Stabilität in der Hilfsmittelversorgung, ein Traum. Aber was bedeutet Stabilität für uns mit einem schwerstpflegebedürftigen Kind. Punkt eins, ein konstanter Ansprechpartner. Jedes Jahr, wenn die Dauerverordnung neu geschrieben wird und neue Kostenvoranschläge an die Krankenversicherung gehen, kommt sie hoch, diese Angst: Hoffentlich bleibt auch dieses Jahr unser gewählter HomeCare-Service der Vertragspartner der Kasse. Ist dieser ein Vertragspartner, so ist eben auch die Gewissheit hoch für uns, sie wählen keinen anderen.

Das Leid der Kapsel & dem Antra

6. Januar 2010 von syrabo

Wie kommt man denn an den Inhalt von Kapseln? Sie ziehen die Enden auseinander und siehe da. Stopp, nicht einfach ziehen. Man beachte, zuerst sollte man trockene Hände haben und zweitens, das Ende der Kapsel, was  über das andere drauf geschoben ist, hält man nach oben. Handelt man nicht danach, so passiert es im Fall Eins, die Kapsel wird nass, so dass die Enden verkleben miteinander. An den Inhalt kommt man nicht mehr ohne weiteres ran. Im Fall Zwei, der Inhalt verliert sich beim öffnen der Kapsel nicht dorthin, wo man in eventuell haben möchte, wie auf dem Parket. 

Die "elektronische" Gesundheit und ihre Tücke

5. Oktober 2009 von syrabo

Das Vertrauen in die elektronische Verwaltung im Gesundheitswesen ist bei dem einen oder anderen groß. Ein Beweis dafür ist sicherlich in dem Kommen der elektronischen Gesundheitskarte zu sehen, welche wohl auch „Gesundheitsdaten“ der Patienten oder Versicherungskunden speichern soll. Dabei verlangt es schon ein großes Vertrauen in die Technik, dass alles richtig klappt. Dies nicht nur an den Orten, wo die Server stehen, sondern auch an die Leute oder Firmen, welche die Daten verwalten werden. Denn elektronische Daten sind weitaus schneller kopierbarer und in der Masse zu verbreiten als das Papier, wo die Diagnosen verzeichnet sind. Gesundheitsdaten sind dabei unter anderem für jeden interessant, der den einzelnen Menschen als Wirtschaftsfaktor sieht und mit ihm kalkulieren muss, wie zum Beispiel der Arbeitgeber, das freundliche Kreditinstitut oder der Versicherung.

Hilfsmittel für den Verbrauch: Wie bestelle ich richtig

24. September 2009 von syrabo

Es taucht sie immer wieder auf, die leidige Diskussion bei den ärztlichen Rezepten für Hilfsmitteli, ich meine bei den Verbrauchsmaterialien wie Absaugkatheter oder Filter für die Beatmung. Die Diskussion dreht sich jetzt aber nicht darum, ob Hilfsmittel für den Verbrauch zum Budget des Artzes gehören oder nicht. Sie gehören nicht dazu. Nein, die Diskussion dreht sich um die Art und Weise des Ablauf von der Rezeptierung der Verbrauchsmittel der Bestellung beim Home-Care-Service und Lieferung. Bei uns läuft es so:

Es wird bei unserem Home-Care-Service oder eben dem Sanitätshaus bestellt per Mail, Telefon oder Fax. Ein Teil, wo eben das Dauerrezept gilt, wird geliefert und wir unterschreiben den Lieferschein, Kopie bleibt hier. Der andere Teil, nun der wird nach Dringlichkeit und der Frage, ob ein Kostenvoranschlagi sein muss, auch mit geliefert oder eben nicht.

Update im IntensivZimmer: Pflegebett

23. September 2009 von syrabo

Kinder wachsen, Kinder werden groß und das heißt bei uns: Das eine oder andere (Pflege-)Hilfsmitteli ist irgendwann nicht mehr passgenau. Aktuell ist es das Pflegebett. Passgenau ist hier sogar noch milde ausgedruckt. Ohne ein „Update“ des Bettes wird die Pflege zu einem gefährlichen Unterfangen. Dies nicht nur für die eigene Arbeitsweise, sondern auch beim Lagern vom Kind. Einmal das Intensivkind von links nach rechts gedreht, so liegt es am Matratzenrand.

Sozialgericht & Kinderhospiz: Aus für Hospizpflege

5. September 2009 von syrabo

Die Klage vor dem Sozialgericht Altenburg um die Ablehnung der Hospizpflege von der BKKi für Heilberufe wurde abgewiesen. Als letzter Satz heißt es in dem Gerichtsbescheid:

„Vor diesem Hintergrund stimmt die Kammer der Auffassung des MDKi zu, dass es sich bei der Unterbringung des Kindes in einem Kinderhospiz um eine Fehlbelegung handelt und statt dessen ein Schwerstpflegeheim gefunden werden sollte, das Erfahrungen mit
schwerstpflegebedürftigen, beatmungspflichtigen Kindern hat." Sozialgericht Altenburg. S30 KR 3729/07. 05/2009

Kinderhospiz vs. Erholungsurlaub vs. vollstationäre Pflege

25. August 2009 von syrabo

Vollstationäre Pflege, etwas, was zum Thema werden kann bei Familien mit einem schwer behinderten Kind, wenn es eben nicht mehr klappt mit der häuslichen Pflege. Die Pflegeperson ist überfordert oder ausgefallen, wie auch immer. Geht die Reise ins Kinderhospiz, dann geht es zu Hause eben auch nicht mehr. Aber um die Leistung „vollstationäre Pflege“ zu bekommen im Kinderhospiz, dafür braucht es wohl ...

Gut trainiert vs. Kinderhospiz

7. August 2009 von syrabo

Das Kinderhospiz - seit Anfang der Woche hat uns das stationäre Haus in Bad Grönenbach wieder aufgenommen. Da aber immer noch keine „Aussage“ zum Ja oder Nein der Hospizpflege vom Sozialgericht vorliegt, so gab es einen neuen Antrag bei der Krankenkasse. Und so wie das „Spiel“ zurzeit läuft: Es gab wieder die bekannte Ablehnung der Leistung und wir gingen in den Widerspruch.

Aktuell stellt sich für mich hierzu die Frage, ob es mit der Genehmigung der Hospizpflege bei den Krankenkassen an sich nicht sogar schwieriger wird. Der Grund: Am 1. August, so beschloss es die Politik, müssen die Krankenkassen mehr zahlen für die Leistung „Hospizpflege“. Einer Familien aus unserer Selbsthilfe wurde plötzlich für deren letzten Aufenthalt in einem Kinderhospiz die Hospizpflege nicht genehmigt. Es ist eine andere Kasse, keine BKKi, und es sind primär die gleichen Gründe wie bei uns, so verstand ich es. Das Kind sei nicht in der Finalphase. Dabei hat deren Kind eine Prognose, wo nach dieses schon gestorben sein müsste (innerhalb des ersten Lebensjahres) und es zuvor eben Hospizpflege gab.

Omeprazol in der Praxis - das Sozialgericht

26. Juli 2009 von syrabo

Sondengängige Protonenpumpenhemmer (PPI) stehen mal wieder auf der Tagesordnung, also das Antra mups vs. omeprazolhaltige Generika. Zusammengefasst geht es darum, dass Antra mups teurer ist, als was die gesetzliche Krankenkasse zahlen möchte, obwohl das Intensivkind, in diesem Fall Sondenkind, nicht auf Generika einfach ausweichen kann. Deshalb haben wir gegen das Nein der Kostenübernahme Klage beim Sozialgericht eingereicht. Nebenher haben wir auch ans Bundesversicherungsamti geschrieben zwecks Wirtschaftlichkeitsgebot in diesem Fall.

Die Antwort vom Bundesversicherungsamt lässt aber auf sich warten, datiert war unser Brief vom 6. Oktober 2008. Woran dies liegt, wurde bisher nicht mitgeteilt.

Physiotherapie & Verordnung - Wer sagt es dem Arzt

5. Juli 2009 von syrabo

Ein Arztrezept, das kann schon für Wirbel sorgen. Diesmal geht es nicht um die Verordnung eines Hilfsmittels und die Frage der Ablehnung eines Solchen und dem folgenden Widerspruch bei der Krankenkasse. Nein, die letzten größeren Verordnungen in dieser „Sparte“ der Krankenkasse wurden bejaht wie der Lifter fürs Bad oder den Hilfen für die Kommunikation. Es dreht sich jetzt auch gar nicht um den Part der Krankenkasse, sondern um das medizinischen Zentrum, was uns die Physiotherapie-Rezepte ausstellt.

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