2011 — Jahr der Pflege nicht

Erin­nern Sie sich noch, was 2011 mit der Pflege zu schaf­fen hatte, poli­tisch betrach­tet? Es war das Jahr der Pflege. Oder nicht? — Eine wahre Aus­sage dazu fand ich heute bei Bibliomed:

Das vom Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­rium pro­kla­mierte Jahr der Pflege 2011, das der Pro­fes­sion Pflege über­haupt nichts gebracht hat, fin­det 2012 mit dem ange­kün­dig­ten wei­te­ren Stel­len­ab­bau eine unrühm­li­che Fort­set­zung. …” aus: Bech­tel warnt vor wei­te­rem Stel­len­ab­bau in der Pflege. News — Bibliomed.de. Abge­ru­fen 3.2.2012.

Das 2011 der Pflege über­haupt nichts gebracht — so ein­fach unter­schrei­ben würde ich dies nicht. Es hat für meine Begriffe zumin­dest eine Sen­si­bi­li­sie­rung des The­mas “Pfle­ge­not­stand” erreicht. Jeder kann mir nun wider­spre­chen, denn es ist nur mein eige­ner sub­jek­ti­ver Eindruck …


Essen im Bett — Sondenkost verteilt

Wir lern­ten doch als Kind: Man isst nicht im Bett. Die Gründe der Eltern dafür waren wohl eher dem Sau­ber­keits­wil­len geschul­det als dem gesund­heit­li­chen Nut­zen. Und sie hat­ten recht. Denn wen ein­mal Son­den­nah­rung ins Bett gelau­fen ist, weiß dies. Es muss sich nur die Steck­ver­bin­dung zwi­schen der Nah­rungs­sonde oder But­ton lösen vom Nah­rungs­pum­pen­sys­tem, dann fließt


Großeltern, Kinderhospiz und das Private

Sie­ben Jahre ist das Inten­siv­kind alt und wir haben uns nie getrennt, sehe ich ab von den Näch­ten auf den Inten­siv­sta­tio­nen, in der Reha­kli­nik und ein oder zwei Näch­ten zuhause mit Pfle­ge­dienst. Es war keine Tren­nung über eine län­gere Zeit, über meh­rere hun­dert Kilo­me­ter und jetzt ist das Inten­siv­Zim­mer still. Ohne Kind, keine Pfle­ge­fach­kraft und


Was Integration — Inklusion verhindert

Inte­gra­tion, Inklu­sion — viele ver­birgt sich hin­ter Begrif­fen. Aber ist es beim behin­der­ten Kind nicht ein­fach der Aus­druck für die “geführte” Benach­tei­li­gung im Bil­dungs­sys­tem oder anders: Inklu­sion ist Chan­cen­gleich­heit im Bildungssystem …


Behindertes Kind: Anpassung — Traumkind beerdigt

Akzep­tanz, Annahme oder sich eben Anpas­sen an das „Schick­sal“ — Mein Kind ist behin­dert und ich habe kein Pro­blem damit. Es ist gibt kein Grund, warum es mir dadurch schlech­ter gehen sollte. Oder? Klar, ich kann nicht den Urlaub machen, wie ich ihn mit mei­ner Fami­lie gerne ver­le­ben würde und jeder­zeit muss ich damit rech­nen,


Kinderhospiz Tambach-Dietharz eröffnet am 1.11.11

Mor­gen eröff­net das Kin­der­hos­piz in Tambach-Dietharz. Eine lange Zeit des War­tens ist vor­bei. Lange Zeit? Für uns sind es gute 3 Jahre gewe­sen, seit dem wir von dem Bau wis­sen und es mit ver­fol­gen. Drei Jahre — eine lange Zeit mit einem lebens­be­grenzt erkrank­ten Kind, dass eine Pro­gnose trägt, die sagt: An jeden Tag könnte


Kinderhospiz, Mann und krankes Kind

Es fehle an Män­nern in der Kin­der­hos­piz­ar­beit. Eine Aus­sage, die ich mit mei­nen Erfah­run­gen bestä­ti­gen kann. Män­ner sind auch in ande­ren sozia­len Beru­fen rar wie im Kin­der­gar­ten, der Grund­schule oder in der Kran­ken­pflege. Somit spricht diese Aus­sage für mich eine gewohnte Tat­sa­che aus. Warum sollte es in der Kin­der­hos­piz­ar­beit anders sein? Mehr Män­ner in die­sem


Hilfsmittel: Homecare-Service ohne Kostenklärung?

Wel­chen Homecare-Service für die Tra­cheo­st­o­ma­ver­sor­gung soll ich neh­men? Eine Frage, die sich eine Mut­ter in der Kli­nik nicht stel­len musste, wie ich erfuhr. Statt, dass man ihr eine Liste von Fir­men gab, soll es gehei­ßen haben, die Firma XY mache es. Es fragte sie auch kei­ner, von wel­chen Sani­täts­häu­ser das Kind ver­sorgt werde. Ein Weg, der


Kinderhospizdienst Jena vs. Epilepsiehund

Ges­tern lud der Kin­der­hos­piz­dienst Jena zum Film “Beim Leben mei­ner Schwes­ter” ein. Nach dem Film stellte der Dienst kurz seine Arbeit vor, denn es wer­den neue ehren­amt­li­che Fami­li­en­be­glei­te­rIn­nen gesucht.


Intensivkind, Protagonist — Worauf es ankommt

Es ist sel­ten, aber es gibt sie, die Absätze, wel­che wider­spie­geln, was das Leben mit einem Inten­siv­kind aus­macht. Vor­ges­tern bin ich in dem Buch „Gewalt­freie Kom­mu­ni­ka­tion. Eine Spra­che des Lebens“ von Mar­shall B. Rosen­berg auf fol­gende Pas­sage gesto­ßen: In dem Stück “Tau­send Clowns” von Herb Gard­ner wei­gert sich der Prot­ago­nist, sei­nen zwölf Jahre alten Nef­fen