Tag-Archive: Integration

Was Integration — Inklusion verhindert

Inte­gra­tion, Inklu­sion — viele ver­birgt sich hin­ter Begrif­fen. Aber ist es beim behin­der­ten Kind nicht ein­fach der Aus­druck für die “geführte” Benach­tei­li­gung im Bil­dungs­sys­tem oder anders: Inklu­sion ist Chan­cen­gleich­heit im Bildungssystem …

Integration — Sonderweg oder Aufgabe

Inte­gra­tion ist eine gesell­schaft­li­che Auf­gabe. Zumin­dest wird dies von dem einen oder ande­ren gesagt. Eine gesell­schaft­li­che Auf­gabe, denn die einen müs­sen die Struk­tu­ren schaf­fen, sei es der bar­rie­re­freie Zugang, sei es die Moti­va­tion, Men­schen mit Han­di­cap die Hand zu rei­chen und sie zwi­schen die ande­ren zu set­zen. Mein Blick dar­auf erklärt mir, dass Inte­gra­tion oder

Integration — Eltern zurück in das “Normal”

Es ist eine Illu­sion oder ein Traum, aber auch eine Wahr­heit oder warum Inte­gra­tion eines schwer mehr­fach­be­hin­der­ten Kin­des in die “nor­male” Schule ein Zurück in die Gesell­schaft ist. Was schon das Wort Son­der­päd­ago­gik oder Son­der­schule kenn­zeich­net, ist dies die über­deut­li­che Kenn­zeich­nung eines beson­de­ren Lebens­weg mit schlech­ten Beige­schmack. Denn was bei die­sem Wort sicher­lich noch schwer

Aufräume — Integrativ von Kita in Schule

Das Inten­siv­kind geht jetzt in die Schule, was hieß, wir muss­ten Abschied neh­men von unse­rer inte­gra­ti­ven Kita. Abschied von einer Ein­rich­tung, wo Inte­gra­tion gelebt wurde. Inte­gra­tion? Heute nen­nen wir es doch lie­ber Inklu­sion und da der Start mit der Kita gelun­gen war, geht es in der Schule auf die­sen Weg wei­ter. Ein außer­ge­wöhn­li­cher Weg, wenn

Behinderung, Lebensschutz und die PID

Liebe Eltern mit einem schwer kran­ken Kind ohne Lebens­er­war­tung auf­ge­passt: Das Leben ihres Kin­des ist nicht schüt­zens­wert, wenn man diese Pres­se­stimme aus “Die Welt” zitiert in der Mem­min­ger Zei­tung liest: “So ist schwer zu ver­ste­hen, warum die Ver­bots­an­hän­ger zu Abwehr der wei­te­ren Zulas­sung nicht jenem Ent­wurf eine Mehr­heit ver­schaff­ten, nach dem die PID nur bei Ver­dacht

Die ambulante Kinderkrankenpflege vs. Kindergarten / Schule

Schul– oder eben die Kin­der­gar­ten­be­glei­tung ist eine Leis­tung der ambu­lan­ten Kin­der­kran­ken­pflege. Heute stellte sich die Frage, ist es dem Inte­gra­ti­ons­hel­fer, also des­sen Leis­tun­gen gleich zu set­zen. Ich kann dem kein nein geben, denn für schwer kranke Kin­der wird über die ambu­lante Kin­der­kran­ken­pflege erst der Weg aus der Kli­nik und in die Tages­stätte mög­lich. Aber eben

Jena: Beirat für behinderte Menschen

Behin­der­ten­po­li­tisch bewegt sich wie­der etwas: Es soll in Jena ein Bei­rat für behin­derte Men­schen gegrün­det wer­den. Die Info­ver­an­stal­tung fin­det am Don­ners­tag, 12. Mai, 17.30 Uhr im Bera­tungs­raum des tech­ni­schen Rat­hau­ses, Am Anger 15 (Erd­ge­schoss) statt. Ziel oder der Sinn des Bei­rats soll es sein sich für bes­sere Lebens­be­din­gen von Men­schen  mit Behin­de­rung ein­zu­set­zen und das die

Neues Hartz IV — Behinderte benachteiligt

Tref­fen­dere Worte las­sen sich wohl schwer fin­den, wenn man die neuen Ände­run­gen beim Hartz IV beur­tei­len möchte: “Behin­derte, die nicht allein leben kön­nen und daher offen­sicht­lich auf Hilfs­mit­tel aller Art ange­wie­sen sind, die längst nicht mehr alle von der Kran­ken­kasse bezahlt wer­den; Behin­derte, die mit den Eltern zusam­men leben, wel­che sich oft ihr Leben lang

Jena: 3. Fachtage der Inklusion — das Intensivkind und die Schule

Der Begriff Inklu­sion irri­tiert mich immer noch. Geht es Ihnen auch so? Ja oder Sie sind gut auf­ge­klärt — doch um auch sei­ner (prak­ti­schen) Bedeu­tung näher zu kom­men hel­fen die 3. Fach­tage des Quer­Wege e.V. „Auf vie­len Wegen. Wie Inklu­sion Pra­xis wird.“ am 31.3. und 1.4.2011 in Jena / Vor­trag von Prof. Andreas Hinz und

Physiotherapie & Frühförderung: Erstmal wieder gesichert

Die Phy­sio­the­ra­pie im inte­gra­ti­ven Kin­der­gar­ten vom Inten­siv­kind wird (erst­mal) so wei­ter blei­ben, sprich, die gewohnte Qua­li­tät wird oder soll erhal­ten blei­ben. Mög­lich wird dies, in dem die inter­dis­zi­pli­näre Früh­för­de­rung (IFF) nicht umge­setzt wird. Hätte man sie umge­setzt, so hät­ten sich zum Bei­spiel die The­ra­pie­zei­ten gekürzt, aber lesen Sie selbst: Jena: Gefahr sin­ken­der Stan­dards in inte­gra­ti­ven