Tag-Archive: Integration

Jena: 3. Fachtage der Inklusion — das Intensivkind und die Schule

Der Begriff Inklu­sion irri­tiert mich immer noch. Geht es Ihnen auch so? Ja oder Sie sind gut auf­ge­klärt — doch um auch sei­ner (prak­ti­schen) Bedeu­tung näher zu kom­men hel­fen die 3. Fach­tage des Quer­Wege e.V. „Auf vie­len Wegen. Wie Inklu­sion Pra­xis wird.“ am 31.3. und 1.4.2011 in Jena / Vor­trag von Prof. Andreas Hinz und

Physiotherapie & Frühförderung: Erstmal wieder gesichert

Die Phy­sio­the­ra­pie im inte­gra­ti­ven Kin­der­gar­ten vom Inten­siv­kind wird (erst­mal) so wei­ter blei­ben, sprich, die gewohnte Qua­li­tät wird oder soll erhal­ten blei­ben. Mög­lich wird dies, in dem die inter­dis­zi­pli­näre Früh­för­de­rung (IFF) nicht umge­setzt wird. Hätte man sie umge­setzt, so hät­ten sich zum Bei­spiel die The­ra­pie­zei­ten gekürzt, aber lesen Sie selbst: Jena: Gefahr sin­ken­der Stan­dards in inte­gra­ti­ven

Kein Hilfsmittel von der Krankenkasse und keine Qualität

Lange herrschte hier Stille im Blog, aber es sollte nicht zum glau­ben ver­füh­ren, die Ver­sor­gung durch die Kran­ken­kasse laufe prima. Nein, warum sollte sie. Die Kasse unter­liegt einem Spar­wille, ver­mute ich ein­mal, und es wird auch beim Inten­siv­kind so umge­setzt, wenn man das Ver­hal­ten der Ver­si­che­rung inter­pre­tiert. Den­ken wir zum Bei­spiel an die Hos­piz­pflege, hier

Die gewisse Überschrift

Sie ken­nen bestimmt das Thema Fach­kräf­te­man­gel. Um die­sen zu begeg­nen gibt es viele Ideen. Doch klingt fol­gende Über­schrift als Weg doch etwas merk­wür­dig: “Fach­kräf­te­man­gel als Chance für Men­schen mit Behin­de­rung” Muss man mit die­ser Aus­sage schluss­fol­gern, ohne Fach­kräf­te­man­gel hät­ten die Men­schen mit Behin­de­rung keine Chance und sind sie schlech­ter qua­li­fi­ziert, da man in die­ser wirt­schaft­li­chen

IFF in Thüringen: Nur noch eine halbe Stunde Physiotherapie

Eine halbe Stunde Phy­sio­the­ra­pie — reicht dies für ein schwerst­be­hin­der­tes Kind mit Epi­lep­sie und Tra­cheo­st­oma. Ich denke nicht, doch durch die Tarife der neuen Rah­men­ver­ein­ba­rung in Thü­rin­gen für inter­dis­zi­pli­näre Früh­för­de­rung (IFF) wurde ges­tern in der Kita deut­lich, es wird wohl in Zukunft nur eine halbe Stunde Phy­sio­the­ra­pie geben am Stück. Aktu­ell sind es gute 45

Häusliche Kinderkrankenpflege im Fernsehen

Der WDR hatte in sei­ner Sen­dung Lokal­zeit am 24.8. die häus­li­che Kin­der­kran­ken­pflege the­ma­ti­siert. Ein gelun­ge­ner klei­ner TV-Beitrag mit einem anschlie­ßen­den Inter­view des Pfle­ge­dienst­lei­ters von “Die Mobile”. http://bit.ly/k8UuN Auf den 24.8. gehen, Film star­ten und Ambu­lan­ter Pfle­ge­dienst für Kin­der ankli­cken oder auf die Minute 11 und 38 Sekun­den “spulen”.

Frühförderung und die Physiotherapie

Frei asso­zi­iert steht das Inten­siv­kind für ein unend­li­ches Arse­nal an Bau­stel­len, ob gesund­heit­lich oder eben, um die Ver­sor­gung für das Kind auf­recht zu erhal­ten. Man hat ein­fach gar nicht mehr das Gefühl, hier irgendwo noch ein­mal einen Über­blick über die Lage zu fin­den, denn kaum hat man eine Bau­stelle inspi­ziert, dann eröff­net sich die Nächste.

Arbeitslosenrecht, Kind und die Inklusion

Mit dem Urteil vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt  (Az.: B 14 AS 3/09 R) zeigt sich  deut­lich: die Anwen­dung vom Arbeits­lo­sen­recht auf Nicht-Erwerbsfähige, also Kin­dern, benach­tei­ligt diese. So wird eben nur dann eine Behin­de­rung eines Men­schen aner­kannt, wenn die­ser arbei­ten gehen könnte und dies wäre eh erst ab dem 15. Lebens­jahr mög­lich. Der finan­zi­elle Mehr­auf­wand für das behin­derte

Alltag wie jeden nicht

Wie geht es ihr? Ein Nein möchte man am liebs­ten die­ser Frage geben. Man möchte nicht dar­über reden, ob die Tage jetzt anstren­gend waren, ob die Epi­lep­sie ein unfreund­li­cher Mit­spie­ler ist, ob die Nächte durch­wacht wer­den, sie keine Ruhe fin­det. Man möchte nicht wei­nen, man möchte nur schwei­gen, ihr einen Kuss geben, sie in die