Tag-Archive: Kinder

Was Integration — Inklusion verhindert

Inte­gra­tion, Inklu­sion — viele ver­birgt sich hin­ter Begrif­fen. Aber ist es beim behin­der­ten Kind nicht ein­fach der Aus­druck für die “geführte” Benach­tei­li­gung im Bil­dungs­sys­tem oder anders: Inklu­sion ist Chan­cen­gleich­heit im Bildungssystem …

Behindertes Kind: Anpassung — Traumkind beerdigt

Akzep­tanz, Annahme oder sich eben Anpas­sen an das „Schick­sal“ — Mein Kind ist behin­dert und ich habe kein Pro­blem damit. Es ist gibt kein Grund, warum es mir dadurch schlech­ter gehen sollte. Oder? Klar, ich kann nicht den Urlaub machen, wie ich ihn mit mei­ner Fami­lie gerne ver­le­ben würde und jeder­zeit muss ich damit rech­nen,

Intensivschaf — Intensivmedizin im Kinderzimmer

Für ein Geschwis­ter­kind eines Inten­siv­kin­des reicht das übli­che Arzt­spiel­zeug nicht aus. Es muss schon die Inten­siv­me­di­zin mit ver­tre­ten sein, also in unse­rem Fall die Tra­che­al­ka­nüle, Hal­te­bänd­chen und die Gän­se­gur­gel. Schließ­lich, wie soll es die nor­male Welt im häus­li­chen Inten­siv­Zim­mer nach spie­len, wenn die wich­ti­gen Hilfs­mit­tel feh­len. Ja, und die erste Lek­tion wurde in der Inten­siv­me­di­zin

Die Einweisung in die Klinik — die Notfallmappe

Mit einem behin­der­ten Kind kann es schnell in die Kli­nik gehen. Schnell heißt eben zum einen es geht ab mit dem Anruf bei der Ret­tungs­leit­stelle und der Not­arzt weist sofort ein. Oder man sitzt mor­gens beim Kin­der­arzt und Abends plötz­lich am Kran­ken­bett in der Kin­der­kli­nik. Hier an alles zu den­ken wie die Medi­ka­mente, Hilfs­mit­tel oder

Integration — Sonderweg oder Aufgabe

Inte­gra­tion ist eine gesell­schaft­li­che Auf­gabe. Zumin­dest wird dies von dem einen oder ande­ren gesagt. Eine gesell­schaft­li­che Auf­gabe, denn die einen müs­sen die Struk­tu­ren schaf­fen, sei es der bar­rie­re­freie Zugang, sei es die Moti­va­tion, Men­schen mit Han­di­cap die Hand zu rei­chen und sie zwi­schen die ande­ren zu set­zen. Mein Blick dar­auf erklärt mir, dass Inte­gra­tion oder

Kinderkrankenpflege: Müssen Eltern Behandlungspflege durchführen

Auf der Web­seite von care­kon­zept wird die Frage beant­wor­tet: Wann müs­sen Ange­hö­rige die Behand­lungs­pflege durch­füh­ren. Die Ant­wort sei ein­fach: Ange­hö­rige müs­sen dies nicht, da man sie nicht zwin­gen könne. Hört sich doch posi­tiv an, aber so ein­fach ist es in der häus­li­chen Kin­der­kran­ken­pflege nicht, so erzählt es mir meine Erfah­rung. Denn der erste Frage für

Behinderung, Lebensschutz und die PID

Liebe Eltern mit einem schwer kran­ken Kind ohne Lebens­er­war­tung auf­ge­passt: Das Leben ihres Kin­des ist nicht schüt­zens­wert, wenn man diese Pres­se­stimme aus “Die Welt” zitiert in der Mem­min­ger Zei­tung liest: “So ist schwer zu ver­ste­hen, warum die Ver­bots­an­hän­ger zu Abwehr der wei­te­ren Zulas­sung nicht jenem Ent­wurf eine Mehr­heit ver­schaff­ten, nach dem die PID nur bei Ver­dacht

8.6. — Welt-Hirntumor-Tag

Das Gehirn, es zeigt sich mit als unser wich­tigs­tes Organ. Durch seine Leis­tung, seine Fähig­keit schaf­fen wir es eine kom­plexe Welt auf­zu­bauen und uns in die­ser zurecht zu fin­den. Und doch steht es mit dem moder­nen Leben in Kon­flikt. Als eine Ursa­che vom Hirn­tu­mor wird zum Bei­spiel aktu­ell die Mobil­funk­strah­lung diskutiert.

Intensivkind vs. neuer Blog lesenswert

Das Inten­siv­kind — es ist ein Nischen­thema und es gesellt sich ein neuer Blog dazu: «Das andere Leben von Johanna». Die ers­ten bei­den Arti­kel sind sehr lesens­wert und mir stellt sich die Frage: Hat das Thema schwer kran­kes / schwerst­pfle­ge­be­dürf­ti­ges Kind eine Chance aus der gesell­schaft­li­chen Nische her­aus zu kom­men? Nein! Eine grau­sige Ant­wort und

Die ambulante Kinderkrankenpflege vs. Kindergarten / Schule

Schul– oder eben die Kin­der­gar­ten­be­glei­tung ist eine Leis­tung der ambu­lan­ten Kin­der­kran­ken­pflege. Heute stellte sich die Frage, ist es dem Inte­gra­ti­ons­hel­fer, also des­sen Leis­tun­gen gleich zu set­zen. Ich kann dem kein nein geben, denn für schwer kranke Kin­der wird über die ambu­lante Kin­der­kran­ken­pflege erst der Weg aus der Kli­nik und in die Tages­stätte mög­lich. Aber eben