Tag-Archive: Kinder

Einheitliche Pflegeausbildung — Nicht gewollt

Drei Jahre für eine Aus­bil­dung in der Pflege. Eine kurze Zeit, um wirk­lich in die ver­schie­dens­ten The­men der Pflege gut ein­zu­stei­gen. Man­che sind ande­rer Mei­nung, zumin­dest muss man davon aus­ge­hen, wenn sie die Aus­bil­dung Alten­pflege, Kran­ken­pflege und Kin­der­kran­ken­pflege zusam­men legen wol­len. Doch es gibt gute Gründe auf eine sol­che Tei­lung zu beste­hen, wie erst jetzt

Pädiater und Hausarztvertrag

Eine gute päd­ia­tri­sche Ver­sor­gung lässt sich nicht durch die All­ge­mein­me­di­zin erset­zen. Die Ver­sor­gung von (schwer) kran­ken Kin­dern setzt einen guten Wis­sens­schatz vor­aus und erfor­dert eine spe­zi­elle wie eine andere Vor­ge­hens­weise in der Dia­gnos­tik und Behand­lung als bei Erwach­se­nen. Dies zeigt sich sich z.B., dass Kin­der anders vor­be­rei­tet wer­den müs­sen auf die dia­gnos­ti­sche Schritte oder andere

Welttag für die Menschen mit Behinderung & Schmerzkrise

Vor zwei Tagen wurde der Wel­tag der Men­schen mit Behin­de­rung began­gen und was macht das Inten­siv­kind hierzu? Es rutschte in eine schwere Schmerz­krise. Viel­leicht wollte sie damit aus­drü­cken, wie es um die Ver­sor­gungs­si­tua­tion der Men­schen mit Behin­de­rung bestellt ist. Immer noch sind sie Bitt­stel­ler, wie wir gerade im letz­ten hal­ben Jahr erle­ben durf­ten als um

Pflege — die Armutsfalle

Pfle­ge­not­stand — dies ist die Seite vom Fach­kräf­te­man­gel und ver­traut man so eini­gen Ana­lys­ten mit ihren Blick auf die aktu­elle Bun­des­po­li­tik, so rei­ten wir wei­ter in den Not­stand hin­ein. Den Ange­hö­ri­gen, ob nun mit Unter­stüt­zung vom Pfle­ge­dienst oder ohne, wenn sie die Pflege über­neh­men ihrer Mut­ter oder des behin­der­ten Kin­des, trifft der Fach­kräf­te­man­gel und ihnen

Behindertenhilfe in Bulgarien

Da heißt in einem Arti­kel der Sud­west Presse vom 27.09.2010 “Eine stille Kata­stro­phe inmit­ten Euro­pas”: “238 behin­derte Kin­der sind dem­nach in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren in bul­ga­ri­schen Hei­men gestor­ben — unter­er­nährt, ver­wahr­lost und erfro­ren in ein­genäss­ten Bet­ten.” Trau­rig und ich finde keine Worte, nur eine Asso­zia­tion jagt sich durch mei­nen Schä­del: Die Gesund­heits­re­form. Sicher­lich etwas

Häusliche Kinderkrankenpflege im Fernsehen

Der WDR hatte in sei­ner Sen­dung Lokal­zeit am 24.8. die häus­li­che Kin­der­kran­ken­pflege the­ma­ti­siert. Ein gelun­ge­ner klei­ner TV-Beitrag mit einem anschlie­ßen­den Inter­view des Pfle­ge­dienst­lei­ters von “Die Mobile”. http://bit.ly/k8UuN Auf den 24.8. gehen, Film star­ten und Ambu­lan­ter Pfle­ge­dienst für Kin­der ankli­cken oder auf die Minute 11 und 38 Sekun­den “spulen”.

Behindertenbeauftragte mit Barrieren

Der Brief ans Sozi­al­mi­nis­te­rium Thü­rin­gens ging heute raus mit dem Thema, das Aus für die Phy­sio­the­ra­pie im inte­gra­ti­ven Kin­der­gar­ten. Ein Thema, was eben auch den Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für die Belange behin­der­ter Men­schen angeht. Zumin­dest glaube ich es. Aber ihm das ein­fach per Fax zu kom­men zu las­sen. Siehe da, es kos­tet, der Bür­ger mit

Thüringen: Frühförderung und Physiotherapie

Es ist wie­der zum Thema gewor­den: die Phy­sio­the­ra­pie in der inte­gra­ti­ven Kin­der­ta­ges­stätte. So musste ich heute erfah­ren, dass die Kran­ken­kas­sen den alten Rah­men­ver­trag für die Früh­för­de­rung jetzt ein­sei­tig zum 30.9. auf­ge­ho­ben hät­ten. Ist dies so, so ist es ein Pro­blem, da es immer noch keine Lösung in Jena in der Kita von unse­rer Lady gibt,

Arbeitslosenrecht, Kind und die Inklusion

Mit dem Urteil vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt  (Az.: B 14 AS 3/09 R) zeigt sich  deut­lich: die Anwen­dung vom Arbeits­lo­sen­recht auf Nicht-Erwerbsfähige, also Kin­dern, benach­tei­ligt diese. So wird eben nur dann eine Behin­de­rung eines Men­schen aner­kannt, wenn die­ser arbei­ten gehen könnte und dies wäre eh erst ab dem 15. Lebens­jahr mög­lich. Der finan­zi­elle Mehr­auf­wand für das behin­derte

Intensivkind & Pflegedienst: Die Verordnung

Sie haben gedacht, sie kämen drum herum. Bloß kei­nen Pfle­ge­dienst zu Hause, aber was macht man, wenn die Schwes­ter nun eines Mor­gens doch klin­gelt, oder eben abends, sich plat­ziert direkt neben Ihrem Schlaf­zim­mer in Ihrer Drei­raum­woh­nung. Sie hof­fen nur, ihr Blick ist gerich­tet auf den Moni­tor, wenn Sie nachts mal schnell auf die Toi­lette müs­sen,