Tag-Archive: Lebensqualität

Behindertes Kind: Anpassung — Traumkind beerdigt

Akzep­tanz, Annahme oder sich eben Anpas­sen an das „Schick­sal“ — Mein Kind ist behin­dert und ich habe kein Pro­blem damit. Es ist gibt kein Grund, warum es mir dadurch schlech­ter gehen sollte. Oder? Klar, ich kann nicht den Urlaub machen, wie ich ihn mit mei­ner Fami­lie gerne ver­le­ben würde und jeder­zeit muss ich damit rech­nen,

Intensivkind, Protagonist — Worauf es ankommt

Es ist sel­ten, aber es gibt sie, die Absätze, wel­che wider­spie­geln, was das Leben mit einem Inten­siv­kind aus­macht. Vor­ges­tern bin ich in dem Buch „Gewalt­freie Kom­mu­ni­ka­tion. Eine Spra­che des Lebens“ von Mar­shall B. Rosen­berg auf fol­gende Pas­sage gesto­ßen: In dem Stück “Tau­send Clowns” von Herb Gard­ner wei­gert sich der Prot­ago­nist, sei­nen zwölf Jahre alten Nef­fen

Behinderung, Lebensschutz und die PID

Liebe Eltern mit einem schwer kran­ken Kind ohne Lebens­er­war­tung auf­ge­passt: Das Leben ihres Kin­des ist nicht schüt­zens­wert, wenn man diese Pres­se­stimme aus “Die Welt” zitiert in der Mem­min­ger Zei­tung liest: “So ist schwer zu ver­ste­hen, warum die Ver­bots­an­hän­ger zu Abwehr der wei­te­ren Zulas­sung nicht jenem Ent­wurf eine Mehr­heit ver­schaff­ten, nach dem die PID nur bei Ver­dacht

8.6. — Welt-Hirntumor-Tag

Das Gehirn, es zeigt sich mit als unser wich­tigs­tes Organ. Durch seine Leis­tung, seine Fähig­keit schaf­fen wir es eine kom­plexe Welt auf­zu­bauen und uns in die­ser zurecht zu fin­den. Und doch steht es mit dem moder­nen Leben in Kon­flikt. Als eine Ursa­che vom Hirn­tu­mor wird zum Bei­spiel aktu­ell die Mobil­funk­strah­lung diskutiert.

Intensivkind vs. neuer Blog lesenswert

Das Inten­siv­kind — es ist ein Nischen­thema und es gesellt sich ein neuer Blog dazu: «Das andere Leben von Johanna». Die ers­ten bei­den Arti­kel sind sehr lesens­wert und mir stellt sich die Frage: Hat das Thema schwer kran­kes / schwerst­pfle­ge­be­dürf­ti­ges Kind eine Chance aus der gesell­schaft­li­chen Nische her­aus zu kom­men? Nein! Eine grau­sige Ant­wort und

Schmerzen und die fehlende Anerkennung

Schmerz ist, wie auf­merk­same Lese­rIn­nen erfah­ren kön­nen, ein Thema beim Inten­siv­kind, ein schwie­ri­ges Thema. Es wird nicht klar, woher der Schmerz kommt. Wird die Ursa­che nicht erkannt, dann kann auch der Weg schei­tern, den Schmerz zu lösen.

Um die Definition Krise

Insta­bile Lebens­si­tua­tion oder eben die Krise in der Häus­lich­keit. Ist man auf dem Weg, wo man sich um die Finan­zie­rung der sta­tio­nä­ren Hos­piz­pflege für das Inten­siv­kind bemüht, so ist die Defi­ni­tion Krise eine grund­le­gende Frage. Bei ande­ren geht es um die Kos­ten­über­nahme der spe­zia­li­sier­ten ambu­lan­ten Pal­lia­tiv­ver­sor­gung (SAPV). Sucht man eine Defi­ni­tion für die Krise, so sucht

Welttag der Menschen mit Behinderung & Abtreibung

Ges­tern war der inter­na­tio­nale Tag der Men­schen mit Behin­de­rung. Ein Tag, an dem wie­der mal deut­lich hin­ge­wie­sen wird, wo es dann hakt in der Ver­sor­gung der Men­schen mit Han­di­cap und was könnte noch bes­ser wer­den. Zu viele Bau­stel­len, da reicht ein Tag gar nicht aus, könnte man jetzt auch sagen. Eine Bau­stelle oder eben ein Kon­flikt­schema

Riechen mit dem Tracheostoma

Seit über 5 Jah­ren beschäf­tigt uns die Frage, ob unsere Madam mit dem Tra­cheo­st­oma rie­chen kann. Warum sollte sie nicht? Nun mit dem Tra­cheo­st­oma, was direkt unterm Kehl­kopf liegt, geht die gesamte Ein– und Ausa­tem­luft durch die Tra­che­al­ka­nüle und kommt somit nicht durch die Nase oder dem Mund ent­lang. Zumin­dest wenn wir kein Sprech­ven­til ein­set­zen.