Krankenpflege

AAbtreibung (15) Akzeptanz (67) Alkohol (9) Allgäu (4) Alltag (94) Amtsarzt (1) Anerkennung (2) ÄÄngste - Hoffnung (7) AAntra mups (4) Apotheke (11) Arbeitsplatz (4) Arbeitsschutz (2) Aromatherapie (1) ÄÄrzte (11) AAutismus (1) BBahn (7) Barriere - Barrierefrei (27) Begräbnis (1) behinderte Kind (122) Behindertenhilfe (1) Behinderung (75) Belastung - Überlastung - Erschöpfung (59) Benzodiazepine (9) Berlin (8) Bewältigung (1) Blindengeld (4) Botox (2) Bürokratie (225) CCharlott (31) Circadin (3) DDiskriminierung (8) Düsseldorf (12) EEhrenamt (9) Entlastung (27) Entmündigung (1) Epilepsie (52) Erwartungen (1) Ethik (12) FFahrdienst (20) Familie (4) Familienbegleiter (4) Fieber (16) Freundschaft (1) Frühförderung (17) GGeburt (2) Gedenktag (1) Gesundheit (60) HHals-Nasen-Ohren (1) Hamburg (20) Hartz 4 (47) Hausarbeit (12) Haushaltung (24) häusliche Krankenpflege (49) Hausmittel (1) Hauswirtschaft (1) Heilmittel (9) Hilflosigkeit (1) HomeCare (43) Hospizpflege (60) Hygiene (17) IIbuprofen (1) Influenza (3) Inklusion (2) integrativer Kindergarten (86) IntensivZimmer (48) invasive Beatmung (56) JJena (110) Jugendhospiz (1) KKinder (14) Kindergarten (2) Kinderhospiz (75) Kinderhospizarbeit (15) Kinderklinik (50) Kinderkommission (1) Kinderkrankenpflegedienst (66) Kita Gebühr (21) Klischee - Vorurteil (20) Kohlendioxid (9) Kommunikation (26) Konsum (29) Kontrolle (1) Krankenkasse (223) Krankenpflege (81) krankes Kind (19) Krankheitserreger (1) Krimi (1) Krise - Stabilität (33) Kur - Reha (2) LLandespolitik (1) Leben (2) Lebenserwartung (7) Lebensplanung (4) Lebensqualität (67) Lebenswille (1) Leiden (10) Lernen (1) Lindenhof (16) MMDK (80) Medien (7) Medikamente (25) medizinische Diagnose (12) medizinische Hilfsmittel (157) medizinische Rehabilitation (12) medizinischer Notfall (23) Mehraufwand (19) Melatonin (12) menschliche Würde (5) Mitleid (13) MRSA (8) NNachbar (15) Nähe - Distanz (1) nasale-tracheale Absaugung (2) Norm - Wirklichkeit (4) OObstipation (3) ÖÖkologie (7) OOlpe (2) Orthopädie (1) PPaketdienst (13) Palliativ (26) Palliativmedizin (1) Palliativversorgung (10) PCH 2 (1) Petition (11) Pflegeaufwand (48) Pflegeheim (21) Pflegekasse (43) Pflegenoten (1) Pflegenotstand (11) Pflegestufe (1) Politik (2) Privatsphäre (9) Prognose (11) RRadio - TV (2) Recht - Pflicht (94) Rehamarkt (28) Rettungsdienst (2) Rezension (5) Rituale (1) SSanitätshaus (33) SAPV (3) Sauerstoff (11) Schmerzen (11) Schule (3) Schwangerschaft (6) Selbstbestimmt (14) Selbsthilfe (18) Selektion (1) Shortstory (10) Sicherheit (2) Sinne - Wahrnehmungsstörung (1) Sinnfrage (3) Sitzschale (1) Skizze (35) Software (3) Sondenkind (22) Sondennahrung (12) Sozialamt (18) soziale Beziehungen (6) Sozialgericht (55) Spastik (2) Spenden (4) Sprache (2) Sterbebegleitung (2) Sterbehilfe (13) Sterben (51) StoryRoom (14) Sucht (14) Suizid (12) Symbol (1) TTabu (2) Tambach-Dietharz (2) Teilhabe - Integration (69) Therapie (46) Thüringen (41) Tod (56) Tracheostoma (23) Trauer (16) Traumkind (3) UUnruhe (38) Unterstützung (1) VVorsorge (3) WWerbung (1) Wert des Lebens (6) Wertschätzung (1) Widerspruch (86) Wiesbaden (2) Wirtschaftlichkeit (6) ZZahnpflege (1) Zweitversorgung (19) Zwischentöne (27)

Pflegende und das Krank

Man spürt es in der eigenen Versorgung: Der Ausfall von den Schwestern gehört zum Tagesgeschäft und er ist nicht wenig oder anders gesagt, es vergeht kein Monat, ohne irgendeine Bewegung im Dienstplan wegen krank mit und ohne Ausfall

Die Nachricht „Pflegende häufiger krank als Durchschnittsarbeitnehmer“ geht schlägt bei mir gleich in die Richtung Pflegenotstand, ob nun regional oder von den Pflegeeinrichtungen selbst erzeugt. Eine Spiel in einen Kreislauf ohne Ausweg, das überlastetes Personal wird krank. Der Krankenstand erhöht die weitere Arbeitsbelastung der gesunden Pflegenden, was bei denen im Krank auch enden kann, wohl bestenfalls, wenn die anderen wieder gesund sind.

Aber wer misst eigentlich das Krank der pflegenden Angehörigen. Denn die haben in der Regel nicht die Chance zum Arzt zu rennen und sich mal krank schreiben zu lassen. Oder?

»

Intensivkind: Die gute, nein böse Schwester

Die böse Schwester - die gute Schwester, so würden oder könnten Eltern die Pflegenden vom Intensivkinde einteilen, liest man in einem Fachartikel der neuen Zeitschrift "beatmet leben". Ob diese Einteilung stimmt? Ich selbst kann dies nicht bezeugen bei anderen. Zumindest bei uns gibt es diese Einteilung nicht. Obwohl, die gute Schwester gibt es schon, doch ist eine Schwester böse, dann wird ihr die Tür erst gar nicht geöffnet.

»

Pflegenoten mit Nöten

Das Pflegenoten nicht die Qualität der Pflege einfach widerspiegeln können, ist eigentlich logisch, wenn man die Formulare betrachtet, welche die Note berechnen. Für Herrn Professor Dorschner sind sie sogar irreführend, so geht es aus einem Zeitungsbericht hervor. In dem Artikel heißt es:

"Aus den schon im Internet veröffentlichten Qualitätsberichten geht hervor, dass Heime trotz teils gravierend schlechter Einzelnoten bei wichtigen Kriterien wie Prophylaxe gegen Wundliegen, Maßnahmen gegen Inkontinenz und Medikamenten- oder Flüssigkeitsversorgung gute oder sehr gute Gesamtnoten für die Pflege erhielten." aus: Wissenschaftler: Pflegenoten sind irreführend. Freies Wort 10.01.2010.

»

beatmet leben gepackt in eine Zeitschrift

Außerklinische Beatmung. Fragen Sie mal in Ihrem Umfeld, wer mit diesen Begriff etwas anfangen kann. Beatmung, nun gut, hier wird dem einen oder anderen sicherlich etwas einfallen, was sich dahinter verberge. Ein Teil wird es mit der Sauerstoffgabe gleichsetzen, der andere Teil denkt an eine Maschine, welche die Atemtätigkeit der Lunge übernimmt. Der zweite Teil ist der Richtige. Und außerklinisch - die invasive Beatmung zu Hause, welche von dem einen oder anderen Heimbeatmung benannt wird. Wobei ich beim letzten Begriff auch vorsichtig bin, denn darunter zählt bei vielen mit das CPAP, eine "Sonderform", welche über einen positiven Luftdruck arbeitet. Doch wird hier nicht die Atemtätigkeit ersetzt.

»

Der Latexhandschuh mit Schwäche

Verschiedene Latexhandschuhe und wissen Sie, worin der Unterschied liegt? Ich habe immer gedacht, es gibt keinen, ob man es nun von der einen Firma kauft oder dieser. Das Material ist gleich und es gibt sicherlich gute Anforderungen, die ein Hygieneprodukt wie dieses zu erfüllen hat. Latex ist gleich Latex. Und doch, es gibt den Unterschied bei den Handschuhen. Der erste, den ich lernte, dreht sich um unsteril oder steril und gepudert oder puderfrei. Ich selbst mag keine gepuderten, aber mit feuchten Händen kommt man bei denen besser rein, also sie haben ihre Berechtigung.

»

Hauptschule & Pflegeberuf: Petition gegen Änderung der Zugangs-Vorrausetzungen

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe hat eine öffentliche Petition gestartet und bittet um Mitzeichnung. Die Petition richtet sich gegen die Absenkung des Zugangs-Bildungsniveaus für die Kranken- und Altenpflegeausbildung. Die Bundespolitik hatte beschlossen, dass für die Ausbildung in diesen Berufen die Hauptschule ausreiche. Dabei gab und gibt es von den Berufsverbänden, Gesundheitsexperten wie auch vieler beruflich Pflegender Kritik. Bei Bibliomed  steht hierzu:

„Forscher des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung in Köln hatten bereits im Vorfeld des Bundestagsbeschlusses vor einem Bildungsabstieg gewarnt. Studien und Gutachten hätten gezeigt, dass es nicht insgesamt an Bewerbern mangele, sondern an ausreichend vorgebildeten Kandidaten. Was gut gemeint sei, könne sich später als schwerwiegender Fehler in der Pflegequalität erweisen, so die Kölner Forscher.“ aus: DBfK sammelt Unterschriften gegen Hauptschulabschluss-Zugang zur Pflegeausbildung. http://www.bibliomed.de/cps/rde/xchg/bibliomed/hs.xsl/90_16139.htm. 12.08.09

»

Krankenpflege: Pflegenotstand und damit Hauptschulabschluss

Der Pflegenotstand, dass hört man von vielen Seiten, ist Wirklichkeit. Ob er nun hausgemacht ist oder nicht, darüber mag man sich streiten. Doch die Gründe sind mit die schlechte gesellschaftliche Anerkennung der Krankenpflege und für die Pflegefachkräfte der eingeschränkte berufliche Werdegang. Kein geringer Teil verlässt wieder den Beruf, auch aufgrund der Arbeitsbedingungen.

Um den Pflegenotstand zu begegnen gedenkt die Politik der großen Koalition (SPD,CDU,CSU) das Krankenpflegegesetz zu ändern: Für die Ausbildung braucht man nicht mehr den Realschulabschluss, nein, der Hauptschulabschluss würde reichen.

»

Eltern eines kranken Kindes: Einbezogen vs. unterstützt

Einbezogen vs. unterstützt - Zwei Begriffe und was macht deren Unterschied aus? Letztens bin ich bei einer Diskussion, bei der die palliative-hospizliche Versorgung von Schwerstkranken im Vordergrund stand, auf die Verwendung der beiden Wörter gestoßen: Einbezogen werden sollten in der Hospizarbeit die Angehörigen. Es ist ein Leitgedanke der Arbeit. Das Wort „unterstützt“ wurde nicht verwendet. Der Grund: Einbezogen stehe hier über unterstützt. Zuerst konnte ich mit der Argumentation mitgehen, doch dann wurde mir klar: Einbezogen kann, je nach Kontext, über unterstützt stehen, doch ist seine Bedeutung breiter. Dies im Sinne: Von unterstützt bis hin zum Co-Therapeut und Pflegeperson.

»

Was kostet ein Gutachten vom MDK

Das unser Gesundheitswesen teuer ist, ist ein "alter Hut", wie man so über Altbekanntes sagt. Interessant war oder ist hierbei schon immer die Frage: Wie teuer ist ein Gutachten vom MDKi? Über das Thema "Qualitätssicherung in Pflegeheimen" bin ich auf ein "netten" Tagessatz, einer Pauschale, des MDK-Gutachters gestoßen: 1.200 Euro pro Tag wird für den ärztlichen Gutachter veranschlagt bei der Prüfung einer Pflegeeinrichtung. Prüft eine Pflegefachkraft, dann sind es noch gute 900 Euro pro Tag.

Nehmen wir nun an, es sei ein regulärer acht Stunden Tag, also 160 Stunden im Monat, so kommen wir auf 24.000 Euro im Monat für den ärztlichen Gutachter und 18.000 Euro für die Pflegekraft. Ein sehr guter Verdienst: Überschlagen im Jahr würde so ein MDK-Gutachter gut 200.000 Euro in die "MDK-Kasse" spielen. Doch, so müssen wir bedenken, die Pauschale soll gelten für die Prüfung von Pflegeeinrichtungen. Aber es zeigt gut an, wie der MDK e.V. seine Dienstleistungen "bewertet".

»

Krankenkasse: Nein zur Hospizpflege - Nein zum Mehr an häusliche Krankenpflege

Heute ging es zurück vom Kinderhospiz aus dem Allgäu ins heimatliche Jena. Eine Woche lang waren wir nicht zu Hause und dies heißt: Es wartet auf einem die Post, unter anderem die von der Krankenkasse.

Dem Widerspruch zur Hospizpflege für den jetzigen Entlastungsaufenthalt im Kinderhospiz konnte die Krankenkasse, die BKKi für Heilberufe, nicht abhelfen. Wir haben auch nichts anderes erwartet, somit geht dieser Widerspruch zum Widerspruchsausschuss. Bis dieser tagt, könnte es passieren, dass sich das Sozialgericht auch zu Wort meldet und die erste Klage, den ersten Hospizaufenthalt verhandelt. Dies Ergebnis könnte sich vielleicht auch auswirken auf die weiteren vergangenen Aufenthalte, je nach dem.

»